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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Spedition mit zweitem Standbein
Zwischenüberschrift:
Meyer & Meyer geht zum Tie
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Spedition mit zweitem Standbein

Meyer & Meyer geht zum Tie

OSNABRÜCK. Die Osnabrücker Spedition Meyer & Meyer baut einen weiteren Logistik-Standort im Gewerbegebiet " Am Tie" auf. Für Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip ein Erfolg der stadtischen Wirtschaftsförderung und damit auch ein " positiver Beitrag zur Stadtentwicklung", wie Fip bei der Vorstellung des Projekts sagte.

Meyer & Meyer ist mit 1800 Beschäftigten, davon allein 800 in Osnabrück, eines der führenden Logistikunternehmen in der Textilbranche in ganz Europa. Es geht nicht allein darum, Waren von A nach B zu kutschieren. " Wir übernehmen jene Aufgaben, die wir besser als der Kunde selbst ausfüllen können", sagte dazu der geschäftsführende Gesellschafter Michael Meyer.

Auf dem Weg vom Hersteller zum Kunden übernimmt der Logistiker vielmehr die gesamte Kommissionierung: Qualitätskontrolle, Preisauszeichnung, Zusammenstellung der Partien und Auslieferung an die Filialen.

Am Standort im Fledder sei es mittlerweile " zu eng" geworden, so Meyer weiter. Nicht zuletzt deshalb, weil die Firma einen der großen deutschen Textil-Einzelhändler aus dem benachbarten Westfalen als Hauptkunde nunmehr exklusiv und allein betreuen dürfe. Deshalb wird Meyer & Meyer in Gewerbegebiet am Tie in den nächsten Monaten ein 27131 Quadratmeter großes Gelände erwerben und dort eine erste 14, 5 Meter hohe Halle mit einer Grundfläche von fast 6000 Quadratmetern errichten.

" Flexible Haltung ist längst nicht überall üblich" (Michael Meyer, Logistik-Unternehmer)

Vorgesehen sind zehn Dockstationen für die Lastwagen zum Be- und Entladen und eine automatisierte Konfektionierungsanlage. Am Tie werden damit etwa 50 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Anlage mit einem Investitionsvolumen von elf Millionen Euro soll im Herbst 2007 " ans Netz" gehen.

Den Ausschlag für die Entscheidung hätten der Zuschnitt des Grundstücks sowie " Länge, Breite und Höhe" der geforderten Halle gegeben, sagte Michael Meyer weiter, daneben die Anbindung des Geländes und erst dann der " durchaus marktübliche" Preis. Positiv wertete Meyer die " sehr flexible Haltung" der Stadt Osnabrück, die nach seinen Erfahrungen " so längst nicht überall üblich" sei.

Noch Ackerfläche, bald zusätzlicher Standort der Firma Meyer & Meyer: das Grundstück an der Straße Am Tie in Gretesch. Foto: Michael Hehmann
Autor:
fhv


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