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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Verkauf des Sportplatzes ist Wille der Stadt"
Zwischenüberschrift:
SC Lüstringen nimmt Stellung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Verkauf des Sportplatzes ist Wille der Stadt"

SC Lüstringen nimmt Stellung

OSNABRÜCK. Der SC Lüstringen versteht sich nicht als " treibende Kraft" für die Aufgabe des Sportplatzes am Stadtweg. In einer Stellungnahme zu unserem Bericht " Rat stoppt Verkauf des Sportplatzes" vom 12. April schreibt der Vorsitzende Eckhard Wostbrock: " Hier werden die Tatsachen verdreht."

Die Spielfläche des Platzes sei dringend sanierungsbedürftig, vermerkt Wostbrock. Im Sporthaushalt der Stadt Osnabrück seien hierfür Finanzmittel zurückgestellt worden. Um die Stadt und damit die Steuerzahler vor der Ausgabe der nicht unerheblichen Sanierungskosten von rund 100000 Euro zu bewahren, sei der SC Lüstringen bereits vor vier Jahren auf die Stadt Osnabrück zugegangen, um die Frage zu diskutieren, ob es nicht sinnvoller wäre, dieses Geld in eine Ersatzsportfläche zu investieren. Im Gespräch seien damals verschiedene Flächen gewesen, unter anderem im Quellental und am Königsfeld südlich der Bahnlinie.

Für die Stadt Osnabrück, so rechnet Wostbrock vor, ergäbe sich neben der Einsparung der Sanierungskosten für den Sportplatz am Stadtweg zudem ein finanzieller Vorteil durch den zu erwartenden Verkaufserlös. Schließlich gehöre die Fläche am Stadtweg zu den bevorzugten Wohnlagen in Osnabrück.

" Wir haben uns stets kooperativ gezeigt und wollen einer positiven städtebaulichen Entwicklung in Lüstringen nicht im Wege stehen", bekennt Eckhard Wostbrock für den SCL. Oberbürgermeister Fip habe stets erklärt, dass die Stadt Osnabrück Baugebiete ausweisen müsse, um der Abwanderung junger Familien in das Umland entgegenzuwirken. Das Sportplatzgelände eigne sich auf Grund seiner Lage für diese Zwecke.

" Dieser Argumentation hat sich der SC Lüstringen nach vereinsinternen Diskussionen angeschlossen. Es könne aber keine Rede davon sein, dass der Verein das Interesse an dem Sportplatz verloren habe. Im Gegenteil: Bei dem Sportplatz am Stadtweg handele es sich um eine Fläche, die den Spiel- und Trainingsbereich der 200 aktiven Fußballer im Verein absichere. " Aus diesem Grund erwarten wir, dass die Stadt den Ortsratsbeschluss aus dem Jahre 2004 umsetzt, vermerkt Wostbrock. Danach solle als Ersatz für den Wegfall der Spiel- und Trainingsmöglichkeiten des SC Lüstringen am Stadtweg ein Teilbetrag aus dem Verkaufserlös in die Sportanlagen in Lüstringen investiert werden.

Verkaufen will die Stadt den Sportplatz am Stadtweg. Auf dem Gelände sollen dann Einfamilienhäuser gebaut werden. Foto: Archiv


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