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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Tunnel wird noch einmal zur Baustelle
Zwischenüberschrift:
OPG bringt Umbau zu Ende
Artikel:
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Originaltext:
Tunnel wird noch einmal zur Baustelle

OPG bringt Umbau zu Ende

rll OSNABRÜCK. Im Neumarkttunnel werden jetzt nach fast einjähriger Pause die Bauarbeiten zu Ende gebracht. Dabei verschwindet auch die Bretterwand, die den Durchgang zwischen Kollegienwall und Sportarena abschirmt. Aber sie wird nicht etwa zum Tunnel hin geöffnet, sondern durch schickeren Granit ersetzt.

Ab Montag wird die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) den Durchgang zwischen Sportarena und Kollegienwall für zwei Monate sperren. Wer den östlichen Neumarkt überqueren will, muss also vorübergehend einen Umweg bis zur Großen Straße in Kauf nehmen.

Die Bauarbeiten sollten eigentlich schon 2005 zu Ende gebracht werden, doch ein Rechtsstreit zwischen der Stadt und dem Immobilienkaufmann Dr. Theodor Bergmann machte eine Verschiebung notwendig. Wer darauf gewartet hatte, dass der Neumarkttunnel jetzt wieder in seiner früheren Ausdehnung geöffnet wird, sieht sich getäuscht. Es bleibt bei der 2005 beschlossenen Zweiteilung: Der westliche Tunnel zwischen der Großen Straße und der Johannisstraße wurde vor einem Jahr aufwendig umgestaltet. Nur in diesem Teil befinden sich Geschäfte. Allerdings wird diese Passage nachts geschlossen. Im östlichen Tunnelabschnitt, also zwischen Kollegienwall und Sportarena, wird es keine Geschäfte mehr geben. Der rote Fußboden bleibt, die Decke wird neu gestaltet. Und die Schaufensterflächen sollen nach Möglichkeit kulturellen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. OPG-Prokurist Karl-Heinz Ellinghaus kündigt zudem eine Videoüberwachung an, um die Sicherheit in dem weniger belebten Durchgang zu erhöhen.

Bei den anstehenden Bauarbeiten wird mit weiteren Provisorien Schluss gemacht. So verschwindet die Rampe an der Großen Straße, die schon jetzt nicht mehr zugänglich ist. Die Fläche wird mit einem Betondeckel verschlossen und zugepflastert. Nicht mehr benötigt wird auch der Fahrstuhlschacht auf dem Neumarkt. Allerdings kann er nicht ganz abgerissen werden, weil sich im Innern auch Lüftungsrohre und Feuerlöscheinrichtungen befinden. Deshalb bleibt künftig ein schmaler Betonschlot stehen. Ein vertrauter Anblick war bislang auch der " kniende Knabe mit Taube" im Blumenbeet. Für ihn wird ein neuer Standort gesucht.

Die Bretterwand verschwindet zwar aus dem Durchgang zwischen Kollegienwall und Sportarena, aber einen Durchgang zum westlichen Teil des Tunnels wird es nicht mehr geben. Fotos: Jörn Martens

Der Fahrstuhlschacht wird nicht mehr gebraucht, der " kniende Knabe mit Taube" bekommt einen neuen Standort, und die Rampe an der Großen Straße wird nun komplett dichtgemacht.
Autor:
rll


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