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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ist es auf dem Sportplatz zu laut?
Zwischenüberschrift:
Ehepaar legte Beschwerde ein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ist es auf dem Sportplatz zu laut?

Ehepaar legte Beschwerde ein

rei OSNABRÜCK. Ein Ehepaar an der Illoshöhe hält es nicht mehr aus. Der Lärm, der nach seinen Aussagen fast rund um die Uhr vom gegenüberliegenden Sportplatz kommt, lässt es nicht zur Ruhe kommen. Die Tochter des Paares sprach das Thema im Bürgerforum Westerberg / Weststadt an.

Seit es einen neuen Kunststoffrasen auf dem Platz gebe, habe sich die Zahl der Fußballteams dort " um ein Mannigfaltiges" erhöht, sagte die Tochter. Ein Team löse das andere ab, bis abends um 23 Uhr sei auf dem Sportplatz etwas los. Dazu komme, dass ständig Bälle gegen den hohen Metallzaun flögen. Der dämpfe den Schall aber nicht, sondern verstärke ihn noch.

Das war längst nicht alles, was die junge Frau auflistete. Viele Hobbykicker machten zusätzlichen Lärm, beklagte sie. " Sie gröhlen und brüllen und schreien und trillern mit ihren Trillerpfeifen." Auch auf dem Beachvolleyballfeld des Platzes werde es oft laut. Die Frau hatte Verständnis für die Volleyballspieler, fragte aber, warum das Feld denn direkt hinter dem Zaun angelegt worden sei.

Auch am Wochenende kämen ihre Eltern nicht zur Ruhe. Dann führen Fans in Autos und Bussen an. Geparkt werde " wild", ohne dass es kontrolliert werde. Die Busfahrer ließen manches Mal die Motoren laufen, damit es im Wagen nicht kalt werde.

" Wir haben immer Lärm", stellte die Frau fest. Wenn dann doch einmal nicht auf dem Sportplatz gespielt werde, seien Instandhaltungsarbeiten an der Reihe. Der Lärm führe dazu, dass im Sommer nicht bei offenem Fenster im Haus gearbeitet werden könne und Unterhaltungen in Zimmerlautstärke nicht möglich seien. " Wir werden dabei noch krank", sagte die Tochter.

Ein weiterer Teilnehmer des Bürgerforums konnte die Aussagen bestätigen. Weil das Ehepaar das Thema aber erst tags zuvor beim Bürgerforum eingereicht hatte, konnten sich die städtischen Vertreter nicht dazu äußern. Bürgermeister Burkhard Jasper forderte die junge Frau auf, Beschwerde bei der Stadtverwaltung einzulegen.
Autor:
rei


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