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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Eine vernünftige Halle"
Zwischenüberschrift:
Sutthauser Ortsbürgermeister zufrieden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Eine vernünftige Halle"

Sutthauser Ortsbürgermeister zufrieden

hmd OSNABRÜCK. Welche Variante soll es sein? Den Kostenrahmen von 1, 7 Millionen Euro für die Sporthalle in Sutthausen einhalten und dafür an der Ausstattung sparen? Oder an den bisherigen Planungen festhalten und wegen der Kostensteigerungen tiefer in die Tasche greifen?

Auf dem Werksausschuss Immobilien- und Gebäudemanagement entschied sich die schwarz-gelbe Ratsmehrheit, bis zu 300000 Euro draufzusatteln - sehr zum Unwillen von SPD und Grünen.

Neu ist die Diskussion nicht, sorgt aber immer noch für reichlich Gesprächsstoff. Das zeigte sich am Dienstag schon daran, dass der Ausschuss die nicht öffentliche Sitzung im Vorfeld reichlich überzogen hatte.

Fortgesetzt wurde der Schlagabtausch dann im öffentlichen Teil. Da ist beispielsweise die 1, 78 Millionen Euro teure Halle in Meppen, die als Vorbild für Sutthausen gilt. Reduzierter sollte das Osnabrücker Modell sein und damit auch etwas günstiger. Nun bekomme man eine weniger aufwändige, aber dafür teurere Halle, kritisierte Boris Pistorius: " Das ist ein Kunststück." Seitenhiebe verteilte der SPD-Politiker auch gegen Kämmerer Karl-Josef Leyendecker, der " nonchalant" mit dem Geld umgehe: " Jedem Kaufmann würden sich die Nackenhaare aufstellen."

" Wir sind nur ein Knecht des Rates"
Hans-Jürgen Fip, Oberbürgermeister

Wie man diese Entscheidung denn den Wählern in anderen Stadtteilen vermitteln könne, fragte die Grüne Heidelinde Lugert.

Auch das Thema Fotovoltaikanlage - oder vielmehr fehlende Fotovoltaikanlage - kam auf den Tisch. Für Lugert und den SPD-Fraktionsvorsitzenden Ulrich Hus ist nicht nachvollziehbar, dass die Planungen nicht einmal ein Nachrüsten der Halle zulassen. Schließlich sei es Ziel des Rates, regenerative Energien zu fördern, so Hus: " Aber immer wenn es konkret wird, kneift ihr den Schwanz ein", wandte er sich an die Mehrheitsfraktionen.

Die sahen die Dinge naturgemäß anders, auch wenn sie die Kostensteigerungen als " Ärgernis" verbuchten.

Ortsbürgermeister Wolfgang Klimm als Vertreter Sutthausens sagte, man bekomme immer noch eine " vernünftige Halle für einen vernünftigen Preis", auf die die Bürger 25 Jahre hätten warten müssen. Außerdem, so Burkhard Jasper (CDU), sei nicht gewährleistet, dass bei einer Neuausschreibung für eine geänderte Halle auch tatsächlich Einsparungen möglich seien. Ebenso wie dieser Politiker verwies auch der Ausschussvorsitzende Thomas Thiele (FDP) auf die politischen Ziele, mit wohnortnahen Angeboten Jugend und Familien zu fördern. Zudem könnten die im Raum stehenden 250000 Euro für eine Fotovoltaikanlage an anderen Osnabrücker Stellen sinnvoller angelegt werden, sagte Thiele.

Nur der Oberbürgermeister schien seinen Humor nicht ganz verloren zu haben. Die Verwaltung sei nicht für die Planungen verantwortlich, konterte Hans-Jürgen Fip die Vorhaltungen von Hus: " Wir sind nur Knecht des Rats."
Autor:
hmd


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