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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Spiel und Spaß in allen Himmelsrichtungen
Zwischenüberschrift:
Kinder gestalten einen Wegweiser, der die Kinder-Hauptstraße schmackhaft machen soll
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Spiel und Spaß in allen Himmelsrichtungen

Kinder gestalten einen Wegweiser, der die Kinder-Hauptstraße schmackhaft machen soll

Haste

Wo geht es denn hier bitte zum Nettebad? Oder zum Reiterhof? Der neue Kinder-Wegweiser auf dem Eberleplatz in Haste bietet eine Orientierungshilfe für alle, die die wichtigsten Anziehungspunkte in Haste suchen.

Wie ein Kunstwerk enthüllte Ulla Bauer, Verkehrsplanerin der Stadt Osnabrück, mit Mädchen und Jungen des Haster Kindertreffs in einem offiziellen Akt den bunten Wegweiser. Die Kinder haben die Orientierungshilfe mitgestaltet und entschieden, auf welche Ziele sie zeigen soll.

Der Wegweiser ist Teil der Kinder-Hauptstraße in Haste. Diese wird von Kindern kaum benutzt. Deshalb will die Stadt sie durch Spielgeräte am Wegrand aufpeppen. Der Wegweiser auf dem Eberleplatz ist die erste Attraktion, die aufgestellt wurde, um Kinder auf die eigens für sie konzipierte Wegstrecke zu locken. Weitere Spielangebote, die für dieses Jahr an der Kinder-Hauptstraße geplant sind, sind Balancier-Stämme und Findlinge zum Klettern, ein Beton-Krokodil und eine Schlange mit drei Köpfen zum Klettern.

Die Kinder-Hauptstraße entstammt dem Verkehrskonzept Haste. An viel befahrenen Straßen ebnet sie mittels Zebrastreifen den jungen Verkehrsteilnehmern den Weg. Größtenteils führen ihre Wege Kinder aber abseits von Hauptstraßen durch den Stadtteil. Vollendet ist die Orientierungshilfe auf dem Eberleplatz noch nicht. Andere Kindergruppen sollen weitere Schilder mit Zielen ergänzen können. Und zeigen denn die Hinweisschilder auch in die richtige Himmelsrichtung? " So ungefähr", schmunzelt Verkehrsplanerin Bauer.

Sicher für Kinder

Das Verkehrskonzept Haste war im Herbst 2001 das erste, an dem auch Kinder beteiligt waren. Schulklassen verschiedener Jahrgangsstufen sowie Gruppen des Kinder- und Jugendtreffs (und auch Erwachsene) konnten Stärken und Schwächen der damaligen Haster Verkehrssituation in verschiedenen Projekten ergründen und benennen. In der Folge entstanden Tempo-30-Zonen, die viel befahrene Bramstraße wurde umgestaltet. Wichtigster Baustein des Verkehrskonzeptes ist die Kinder-Hauptstraße. Sie verbindet Wege, die Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sind, zu einer Achse quer durch den Stadtteil. Auf ihrer Strecke liegen Schulen, Kindergärten, Kindertreffs, Spielplätze und das Einkaufszentrum am Eberleplatz. So sollen sich Kinder abseits der Hauptstraßen bewegen können. Wo die Überquerung einer viel befahrenen Straße doch nötig ist, helfen Zebrastreifen, Fußgängerampeln und Mittelinseln weiter. (rei)

DIE WICHTIGSTEN ZIELE in Haste haben diese Kinder für den Wegweiser auf dem Eberleplatz ausgesucht. Foto: Jörn Martens
Autor:
rei


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