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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Der Fahrer hatte wohl nicht die nötigen Infos"
Zwischenüberschrift:
Wenn ein Busfahrer im Tarifdschungel die Übersicht verliert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Der Fahrer hatte wohl nicht die nötigen Infos"

Wenn ein Busfahrer im Tarifdschungel die Übersicht verliert

Osnabrück Hans-Jürgen Müller ist eifriger Kunde bei Bus und Bahn, jetzt hat er zum ersten Mal Ärger mit einem Busfahrer gehabt: " Es kann doch nicht sein, dass unsereiner sich besser mit den Tarifen auskennt als die Fahrer selbst", sagte Müller.

Was ist geschehen? Hans-Jürgen Müller fahrt gern und häufig mit einem Verbund-Ticket der Bahn. Das trägt den Vermerk "+ City" und ermöglicht ihm am Zielort auch die Benutzung der Nahverkehrsmittel wie U-Bahn oder Stadtbus. So auch in Osnabrück, wo Müller bis zur Stadtwerke-Endstation Feldkamp in Pye mitfährt: " Von da aus sind es nur noch ein paar hundert Meter zu Fuß."

Zuletzt allerdings wollte der 71-jährige mit seinem Verbundticket in den Bus eines privaten Unternehmers einsteigen, der die Linie vom Hauptbahnhof über Pye, Hollage und Wallenhorst im Auftrag der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück VOS bedient. Der Fahrer habe ihn unwirsch abgefertigt, klagt Müller: " Das habe ich hier immer wieder, aber die Fahrkarte ist nicht gültig", so sollen seine Worte gewesen sein. Und nach einer " lautstarken Unterredung" sei er dann resignierend ausgestiegen, um sich zunächst beim Weser-Ems-Bus-Schalter noch einmal Rat zu holen.

Wir haben nachgefragt: Den Verkehrsverbund von Bahn und Bus mit dem Kombi-Ticket "+ City" gibt es in der Tat seit Mitte Dezember vergangenen Jahres. Ulf Middelberg, bei den Stadrwerken Osnabrück für den Nahverkehr und die Verkehrsgemeinschaft VOS zuständig: " Auch die Regionalbusse können in diesem Fall selbstverständlich von Stadtfahrgästen mitgenutzt werden."

Eigentlich müssten diese Informationen auch bei den Fahrern der angemieteten Fremdfirmen präsent sein, so Middelberg weiter, " aber dieser Fahrer hatte wohl nicht die Informationen, die er brauchte".

Inzwischen dürfte das anders sein. Denn nachdem Hans-Jürgen Müller sein unangenehmes Erlebnis schilderte, hat Middelberg noch einmal nachgefasst. Nicht um zu meckern, wie er sagt, sondern damit die Kundenzufriedenheit steigt.
Autor:
fhv


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