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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Buga 2015: Neue GmbH für Geld und Konzepte
Zwischenüberschrift:
Detlef Gerdts soll Gesellschaft führen
Artikel:
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Originaltext:
Buga 2015: Neue GmbH für Geld und Konzepte

Detlef Geräts soll Gesellschaft führen

Osnabrück Der Lenkungsausschuss zur Buga beschloss am Mittwoch die Gründung einer Entwicklungsgesellscnaft, die sich um Konzepte und die Finanzierung für die 2015 am Piesberg stattfindende Bundesgartenschau kümmern soll. Experten sollen zudem Pläne für die Nutzung des Geländes nach der Gartenschau erarbeiten.

Mit der Geschäftsführung der " Buga-Entwicklungsgesellschaft mbH" beauftragte der Ausschuss " wegen der fachlichen Nähe zum Thema" den Leiter des städtischen Fachbereichs Grün und Umwelt, Detlef Gerdts. Detaillierte Pläne werden erst einmal nicht zu erwarten sein. Dafür sei es zu früh, erklärte OB Hans-Jürgen Fip dem Ausschuss.

Zunächst müssten Rahmenbedingungen gesichert werden gemeinsam mit Gesellschaftern, Land und Landkreis. Erst wenn Konzept und Finanzierung auf festen Füßen stünden, könne eine Buga GmbH für die Umsetzung ins Leben gerufen werden.

Umstritten war hingegen der Einsatz einer Expertengruppe für Entwürfe einer langfristigen Nutzung des Piesberg-Areals ab 2015. Dabei sein sollen sowohl Landschaftsplaner als auch Fachleute aus Freizeit, Ausstellung, Architektur und Kommunikation, die zum Teil schon Entwürfe für Bundesgartenschauen lieferten.

Kritisch sah der Ausschuss die Mischung dieser Bereiche, weil es sich beim Piesberg vor allem um eine landschaftsplanerische Sache handele. Außerdem müsse der Workshop Mitte Juli mit späterer öffentlicher Präsentation praktische Entwürfe liefern, nicht bloß " Ideen, mit denen 95 Prozent der Buga-Besucher nichts anfangen können", legte Franz Brickwedde, Chef der Bundesstiftung Umwelt, dar. " Bei der diesjährigen Schau in München etwa beklagen viele Besucher, dass schattige Plätze fehlen und der Weg zur Toilette zu weit ist. So etwas muss berücksichtigt werden", so Brickwedde.

Bis auf den Vorsitzenden der Grünen-Ratsfraktion, Michael Hagedorn, stimmten letztlich alle Ausschussmitglieder der Durchführung des Ideenlabors zu. Die Grünen kritisieren, dass 200.000 Euro Kosten für den Workshop zu teuer für die Stadt seien.

WENIG SCHATTEN UND LANGE WEGE: Was Besucher der Bundesgartenschau 2005 in München (hier ein Luftbild) kritisieren, sollen die Planer für die Buga 2015 am Piesberg besser machen.
Autor:
kmoe


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