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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Parkende Autos müssen Schulkindern Platz machen
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Belmer Straße: Anwohner verärgert über neuen Zebrastreifen - Verkehrsplaner: Sicherheit für Kinder hat Vorrang
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Parkende Autos müssen Schulkindern Platz machen

Belmer Straße: Anwohner verärgert über neuen Zebrastreifen - Verkehrsplaner: Sicherheit für Kinder hat Vorrang

Schinkel

Drei Jahre lang haben Eltern und Kinder aus dem Vromelo auf den Zebrastreifen an der Ecke zur Belmer Straße gewartet. Jetzt, da er endlich angelegt wird, fühlen sich einige Anwohner vor den Kopf gestoßen. Sie ärgern sich über die verlorenen Stellplätze für Autos und darüber, dass sie nicht gefragt wurden, wo der Zebrastreifen angelegt wird.

Die am Straßenrand parkenden Autos sind aber gerade das Problem für die Kinder, die an dieser Stelle die Belmer Straße auf ihrem Weg zur Schule überqueren müssen. Bereits vor drei Jahren haben Eltern und Kinder deshalb vergeblich für die Ecke Vromelo auf der Belmer Straße einen Zebrastreifen gefordert.

Im vergangenen Winter wurde ihre Forderung von der Verkehrsplanung in Schinkel und Widukindland sowie von dem damals noch existierenden Kinderbüro unterstützt - und im Frühjahr vom Stadtentwicklungsausschuss angenommen.

Für Hilke Haertel, Pächterin der Gaststätte Neumann, ist der Zebrastreifen ein Problem. Denn für ihn fallen vier Stellplätze für Autos weg - und auf einem davon hält jede Woche ihr Getränkelieferant. " Die Fächer für das Bier liegen genau auf der Höhle", klagt Hilke Haertel. Über verlorene Stellplätze beschwert sich auch Anwohner Rainer Schlechtendahl.

Noch mehr ärgert ihn aber, dass er und seine Nachbarn " nicht vorab über den Zebrastreifen informiert" wurden. " Man hätte uns in die Meinungsbildung einbeziehen sollen", beschwert sich der Hausbesitzer. Mit Blick auf die Probleme der gegenüberliegenden Gaststätte fragt er sich, ob es nicht wenigstens möglich gewesen wäre, den Zebrastreifen zehn Meter weiter nach vorne oder hinten zu legen.

" Es gibt kaum einen Zebrastreifen, über den so viel geredet wurde wie über diesen", hält Hans-Jürgen Apel, Leiter des Fachdienstes Verkehrsplanung, den Beschwerdeträgern entgegen. Wenn es um die Verkehrssicherheit, insbesondere die von Kindern gehe, höre die Bürgerbeteiligung auf, vermerkt Apel.

Eine andere Stelle für den Zebrastreifen wäre nicht denkbar gewesen: Zur Debatte standen die 40 Meter zwischen der Straße Vromelo und einem Tabakgeschäft an der Belmer Straße. Übrig blieb am Ende nur die jetzt genutzte Möglichkeit, " ansonsten wären entweder Ausfahrten oder Bäume von dem Zebrastreifen tangiert worden".

Für die Gaststätte, die ihren Stellplatz für den Getränkelieferanten verliert, gebe es " mit Sicherheit" eine Lösung, verspricht Apel. Er empfiehlt dem Lieferanten, entweder zehn Meter weiter zu fahren oder in den Vromelo abzubiegen.

Allerdings ist die Straße bislang für Lkw gesperrt. Doch Apel ist sicher, dass mit dem Fachbereich Bürger und Ordnung eine Ausnahme vereinbart werden kann.

MEHR SICHERHEIT FÜR SCHULKINDER soll der Zebrastreifen an der Belmer Straße bringen, der jetzt gebaut wird. Foto: Jörn Martens
Autor:
rei


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