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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Der Naturschutz wird gehört"
Zwischenüberschrift:
Umweltausschuss verabschiedetet ehrenamtlichen Berater Prof. Heinrich Weber
Artikel:
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Originaltext:
" Der Naturschutz wird gehört"

Umweltausschuss verabschiedete ehrenamtlichen Berater Prof. Heinrich Weber

Osnabrück Die Anpflanzung von Bäumen zur Minderung der Feinstaubkonzentration und die Verabschiedung des Naturschutzbeauftragten Prof. Dr. Dr. Heinrich E. Weber waren zwei Themen der Sitzung des Umwelt- und Feuerwehrausschusses.

" Sie waren eines der kompetentesten Mitglieder dieses Gremiums", verabschiedete der Ausschuss-Vorsitzende Björn Meyer den ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten Weber. Seit 15 Jahren war der Biologe als ehrenamtlicher Berater des Ausschusses tätig.

Leidenschaft ist die Brombeere

Der ehemalige Universitätsprofessor, Mitbegründer der biologischen Schutzgemeinschatt Hunte Weser-Ems und Biologe, der sich wissenschaftlich mit den Wildpflanzen der Region beschäftigt hat und dessen Leidenschaft die Brombeeren sind, wollte mit 73 Jahren nicht mehr kandidieren. Die Suche nach einem jüngeren Nachfolger läuft.

" Sie standen für Ausgleich", lobte Björn Meyer. Und Weber gab das Kompliment an den Ausschuss zurück: Der Naturschutz werde von allen Parteien gehört.

Mehr um Menschenschutz ging es bei einem Beschluss des Gremiums. Die Verwaltung erhält Mittel für eine Analyse, um zu klären, an welchen Stellen im Stadtgebiet Pflanzen gesetzt werden können, die zur Verminderung der Feinstaubkonzentration beitragen sollen. Hintergrund ist die im Januar in Kraft getretene EU-Luftreinhalterichtlinie.

" Bestimmte Baumarten können mit ihren Blättern die unlöslichen Stoffe auffangen, die dann mit den Regen weggespült werden. Wir wollen ermittein, an welchen Stellen dies sinnvoll sein kann", so Detlef Gerdts vom Fachbereich Grün und Umwelt. Ein Beispiel für eine baumlose Straße sei die Hannoversche.

Er berichtete den Ausschussmitgliedern auch, dass in den kommenden Wochen über den Standort eines Messcontainers für die Feinstaubmessung entschieden werde. Bei einer Begehung mit Vertretern des Landes seien die Iburger Straße und der Schlosswall in die engere Auswahl gekommen.

Bäume gegen den Feinstaub

Bislang wurde die Feinstaubkonzentration auf dem Ziegenbrink gemessen. Elfmal, so Gerdts, wurden bereits die zulässigen Werte überschritten. " Wenn die Messstation in der Stadt steht, wird sich die Zahl erhöhen."

Die Neupflanzungen könnten auf lange Sicht die Feinstaubkonzentrationen abmildern, so Gerdts. Deshalb bewilligte der Ausschuss für eine Praktikantenstelle 1500 Euro.

NACH 15 JAHREN wurde der ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte, Prof. Heinrich E. Weber (rechts), vom Vorsitzenden des Umweltausschusses, Björn Meyer, verabschiedet.

Foto: Thomas Osterfeld
Autor:
d.


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