User Online: 1 | Timeout: 06:35Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Lüstringer fordern genug Platz für Kinder
Zwischenüberschrift:
Alter Sportplatz am Stadtweg: Stadt will eng abuen, Anwohner befürchten mehr Jugendkriminalität
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Lüstringer fordern genug Platz für Kinder

Alter Sportplatz am Stadtweg: Stadt will eng bauen, Anwohner befürchten mehr Jugendkriminalität

Lüstringen Geht es nach den Wünschen der Anlieger, bleibt der Sportplatz am Stadtweg unbebaut. Ist das Maximalziel nicht erreichbar, heißt die Devise: So wenig Wohnhäuser und so viel Spielflache für Kinder und Jugendliche wie möglich.

Am Dienstagabend stellte Eberhard Bartsch vom Fachbereich Städtebau die Konzepte der Verwaltung in der Waldschule Lüstringen vor. Für Politik und Verwaltung ist Lüstringen ein bevorzugtes Gebiet: " Die Hache eignet sich hervorragend für Wohnungsbau", fasste Bartsch zusammen. Vorgesehen ist eine so genannte verdichtete Bebauung mit Grundstücksgrößen von 250 bis 300 Quadratmetern, die sich auch junge Familien leisten könnten.

Die Vorschläge trafen auf wenig Gegenliebe bei den Bürgern, die von " Legoland" und " Hundehütten" sprachen. Umstritten blieb vor allem, welcher Teil des 1, 5 Hektar großen Gebietes für die Bebauung eingeplant werden soll. Cornelia Beermann, Sprecherin der Bürgerinitiative, die sich ursprünglich für den Erhalt des Sportplatzes eingesetzt hatte, stellte den Vorschlag vor, der Fläche für Bolzplatz und Rodelbahn übrig lässt. Der Wunsch: Es werden höchstens zwei Häuserreihengebaut, und die Grundstücke werden etwas größer.

Fraglich ist, ob ein Teil des Gebiets als Jugendaktionsfläche" erhalten bleibt. Die zwei Varianten der Verwaltung: Entweder wird das Gebiet vollständig für Einfamilienhäuser genutzt, oder der hintere Teil bleibt als Spielfläche erhalten. Umstritten ist das auch im Stadtentwicklungsausschuss, wie Cornelia König auf der Informationsveranstaltung mitteilte. Die Befürchtung: Durch Bolzplatz und Wohnbebauung dicht an dicht sei " Theater" programmiert. Unklar ist zudem, ob das Verwaltungsgericht nicht einen Strich durch die Rechnung macht.

Für die Bürger ist klar, dass Platz für die Kinder geschaffen werden muss. Sie befürchten, dass durch neue Häuser immer weniger Spielmöglichkeiten bleiben. Denn auch im Bereich Ziegeleistraße / Felsenweg soll gebaut werden. Ein Bürger malte das Gespenst von Jugendgangs und Kriminalität an die Wand: " Dann haben wir Verhältnisse wie in Magdeburg."
Autor:
hmd


Anfang der Liste Ende der Liste