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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Interessante Flächen schnell nutzen
Zwischenüberschrift:
Minister besucht Briten
Artikel:
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Originaltext:
Minister besucht Briten

OSNABRÜCK. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) will sich dafür einsetzen, dass die britischen Kasernen nach dem Abzug der Briten rasch wirtschaftlich genutzt werden können.

Das sagte Steinbrück nach einem Rundgang durch die Quebec-Kaserne an der Landwehrstraße in Eversburg. Der Oberbürgermeister-Kandidat der SPD, Boris Pistorius, hatte den Besuch eingefädelt, weil die Verwaltung der bundeseigenen Militärflächen in die Zuständigkeit des Finanzministers fällt. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist dem Minister unterstellt.

Steinbrück sagte, alle Beteiligten müssen sich " frühzeitig aufstellen", um einen reibungslosen Übergang und eine wirtschaftliche Nachnutzung zu ermöglichen. " Ich bin dankbar, dass ich die Gelegenheit hatte, diese interessanten Flächen einmal zu sehen", so Steinbrück.

Nichts Neues über den möglichen Zeitpunkt des Abzugs hatte Brigadegeneral Chris Deverell zu vermelden. Einzelheiten der Umstrukturierung der Truppen seien noch nicht bekannt, so Deverell. Es bleibt dabei: Wahrscheinlich 2008 bis 2009 werden die britischen Soldaten Osnabrück Richtung Großbritannien verlassen. Maximal 160 Hektar werden dann in Osnabrück frei.

Boris Pistorius sagte, er habe Steinbrück für dieses Thema sensibilisieren und mögliche Nutzungsmöglichkeiten mit ihm diskutieren wollen. " Der Minister hat die Bedeutung und die Dringlichkeit dieses Themas für Osnabrück erkannt", so Pistorius.

Die künftige Nutzung der Kasernenflächen war auch Thema eines Gesprächs, das Steinbrück zuvor mit Firmenchef Klaus Hellmann (Hellmann worldwide logistics) geführt hatte. Hellmann verhandelt zurzeit mit chinesischen Investoren über die Umsetzung der Elektroschrottverordnung. Sie schreibt vor, dass Hersteller alte Elektrogeräte wieder zurücknehmen und entsorgen müssen. Das gilt auch für Hersteller aus dem Ausland. Hellmann bietet dem chinesischen Unternehmen seine logistischen Dienstleistungen an und zieht auch in Betracht, Osnabrück dabei zur Transport-Drehscheibe zu machen. Weiteres Thema waren Wettbewerbsnachteile deutscher Transportunternehmen durch die Einfuhrumsatzsteuer. Der bürokratische Aufwand bei der Verrechnung zwischen Zoll und Steuerbehörden belaste sein Unternehmen mit Kosten von etwa einem Prozent, sagte Hellmann. Ausländische Spediteure sind von diesem bürokratischen Ballast befreit. Steinbrück sagte zu, Experten seines Ministeriums auf das Thema anzusetzen und mit den Hellmann-Managern in Verbindung zu bringen.

Aufgeräumte Stimmung: Offizier Nick Cavanagh führte Boris Pistorius (links), Minister Peer Steinbrück und den SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Martin Schwanholz (rechts) durch die Quebec-Kaserne. Foto: Thomas Osterfeld
Autor:
hin


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