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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Waggons sprangen aus dem Gleis
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Rangierbahnhof: Ursache noch unklar
Artikel:
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Originaltext:
Waggons sprangen aus dem Gleis

Rangierbahnhof: Ursache noch unklar

OSNABRÜCK. Im Güterbahnhof sind bei Rangierarbeiten drei Wagen entgleist. Der Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag unterhalb der Schellcnbergbrücke. Gestern wurden die Wagen von einem Kran geborgen.

Nach Auskunft von Hans-Jürgen Frohns, dem Pressesprecher der Deutschen Bahn AG Niedersachsen-Bremen, sind die Ursachen des Unfalls bislang nicht bekannt. Ein leerer Containertragwagen und zwei ebenfalls unbeladene geschlossene Waggons waren dabei aus dem Gleis gesprungen.

Menschen seien zum Glück nicht verletzt worden, berichtete Frohns gestern, und für den Personenverkehr habe es keine Beeinträchtigungen gegeben. Zum Sachschaden konnte Frohns noch keine Angaben machen. Möglicherweise seien Signale und Masten der Oberleitung beschädigt worden. Dass beim Aufprall tonnenschwere Kräfte wirkten, lässt sich daran ablesen, dass die Seitenwand eines Wagens wie eine Ziehharmonika zusammengedrückt wurde. Mitarbeiter des Eisen- bahnbundesamts inspizierten gestern die Unfallstelle im Rangierbahnhof. Ein schwerer Autokran hob die entgleisten Waggons wieder aufs Gleis. Dafür musste die Oberleitung teilweise entfernt werden.

Im Rangierbahnhof werden ankommende Güterzüge aufgelöst und die einzelnen Waggons zu neuen Zügen zusammengestellt. Dabei werden die Wagen entweder über einen Abrollberg geschoben, oder sie bekommen ihren Schub von einer Lokomotive. Nach Auskunft von DB-Pressesprecher Frohns sind die entgleisten Wagen nicht über den Berg gerollt.

Der Unfall ereignete sich im Rangierbahnhof, jenem Teil des Güterbahnhofs, auf dem auch in Zukunft noch Züge rollen werden. Auf dem größeren Teil des Güterbahnhofs soll nach den Plänen der Stadt ein Gewerbegebiet entstehen. Die Verhandlungen über die 20 ha große Fläche laufen seit Jahren, bislang fehlt es jedoch an einem Investor. Unklar ist auch, was mit dem Areal rund um den Ringlokschuppen geschieht. In das einstige Sanierungsgebiet werden voraussichtlich keine Städtebauförderungsmittel fließen.

Die Oberleitung musste teilweise entfernt werden, um die entgleisten Güterwagen zu bergen.

Foto: Michael Hehmann
Autor:
rll


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