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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
174 Stufen bis zum Piesberg-Gipfel
Zwischenüberschrift:
Beim Bergfest am Sonntag wird der neue Stichweg zur Felsrippe eröffnet
Artikel:
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Originaltext:
174 Stufen bis zum Piesberg-Gipfel

Beim Bergfest am Sonntag wird der neue Stichweg zur Felsrippe eröffnet

rei OSNABRÜCK. Bisher war die Felsrippe auf dem Piesberg unzugängliches Gebiet. Denn die Wege nach oben, die durch den Steinbruch führen, sind für Spaziergänger verbotenes Terrain. Ab Sonntag wird sich das ändern. Dann können Wanderer über den neuen Stichweg vom Rundwanderweg aus den höchsten Punkt der Stadt erklimmen.

174 Treppenstufen führen auf den Gipfel. Seit März ist der Weg entstanden, Mitarbeiter des Fachbereichs Grün und Umwelt sowie der Eigenbetriebe Grünflächen haben ihn gebaut. Das war nicht ganz billig. 400000 Euro hat die Stadt mit Unterstützung der niedersächsischen Landesregierung (200000 Euro) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (100000 Euro) in den Weg investiert.

" Wir mussten wegen der großen Höhenunterschiede stellenweise Treppen anlegen", erklärt Daniela Barlag vom Projektbüro Buga, so erklären sich die Kosten. Vorschrift war auch das Metallgeländer, das den Weg absichert. Auf der Felsrippe des Piesbergs wurde schließlich auch eine Aussichtsplattform mit Nordblick angelegt.

Der Stichweg kann über zwei Pfade vom Rundwanderweg aus erreicht werden. Ein Pfad beginnt " Im Quellengrund", der andere auf der Westseite der Mülldeponie. Erst mit dem Stichweg sei der gefahrlose Zugang zur Felsrippe möglich, sagt Daniela Barlag. Die bisherigen Pfade führten durch den aktiven Steinbruch und seien deshalb für Spaziergänger tabu. Immer wieder sei es allerdings vorgekommen, dass Leute die " Lebensgefahr"- Schilder missachtet hätten.

Beim Bergfest am Sonntag wird der Stichweg eröffnet. Um 11 Uhr beginnt auf dem Parkplatz am Grubenweg in Lechtingen ein Rundgang, mit dem auch das Bergfest eröffnet wird. Das Percussion-Duo GO! holt die Gäste auf dem Parkplatz ab und führt sie nach oben auf die Felsrippe. Das geht natürlich nicht ohne Musik.

Noch proben die beiden Musiker Joachim Dölker und Joachim Brüntjen auf dem Weg und auf der Felsrippe. Das Besondere an der Performance " Vorsicht, Steinschlag" sind die Instrumente: Ein Steinhaufen auf der Felsrippe wird zum Klangkörper. Außerdem kommen Schaufeln und andere Gegenstände aus der Steinindustrie zum Einsatz. Auch einen Hinkelstein haben die Musiker im Gepäck.

Weitere Programmpunkte des Bergfestes vom Tango bis zur Steinkunst werden auf die Felsrippe verlegt. " Wir suchen für jedes Bergfest neue Spielorte", sagt Imke Wedemeyer vom Piesberger Gesellschaftshaus. Werden Weg zwischen Gesellschaftshaus und Felsrippe nicht zu Fuß zurücklegen will, kann auch mit dem Bus fahren (siehe auch Seite 20).

Schlag auf Schlag: Das Percussion-Duo GO! führt die Besucher des Bergfestes am Sonntag auf die Felsrippe. Foto. H. Pentermann
Autor:
rei


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