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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Grünzug muss Federn lassen für die neue Sporthalle
Zwischenüberschrift:
Raspo wächst und braucht mehr Platz für seine neuen Mitglieder - Stadt signalisiert dem Verein grünes Licht
Artikel:
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Originaltext:
Grünzug muss Federn lassen für die neue Sporthalle

Raspo wächst und braucht mehr Platz für seine neuen Mitglieder - Stadt signalisiert dem Verein grünes Licht

Von Marie-Luise Braun

Kalkhügel

Der Sportverein Rasensport (Raspo) an der Mercatorstraße wächst. Für Angebote für die Inzwischen etwa 1900 Mitglieder reicht der Platz in den bisherigen Hallen nicht mehr aus. Vorgesehen ist der Bau einer weiteren Halle. Die wird aus Platzgründen in den durchgehenden öffentlichen Grünzug reichen. Dafür gab der Stadtentwicklungsausschuss jetzt ein erstes grünes Licht.

" Vor allem im Winter drängen alle in die Hallen", berichtet Wolfgang Boberg, der 1. Vorsitzende des Raspo. Von der neuen Halle verspricht sich der Verein, dass es mit der Platznot vorbei ist. Aus funktionalen Gründen soll sie direkt neben der bisherigen Anlage stehen.

Begrenzt wird das Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen General-Martini-Kaserne von einem durchgehenden Grünzug. Wegen der Größe und des Standorts der neuen Halle, die etwa 40 x 27 Meter umfasst, sind Einschnitte in den Grünstreifen nicht zu vermeiden. Um diese möglichst gering zu halten, hat der Architekt Thomas Johannes Haven einen entsprechenden Entwurf vorgelegt. Danach ragt der Neubau 13 Meter tief in die Grünzone hinein, und das auf einer Länge von 50 Metern. Nach früheren Plänen sollte der Baukörper noch weiter in den Raum reichen.

Die Einschnürung des Grünstreifens hält Haven für " städtebaulich vertretbar". Um die Einschnitte möglichst gering zu halten, hat der Architekt vorgeschlagen, die Halle aufzuständern. Auf diese Weise könnten unter dem Gebäude bis zu 60 Autos parken - so viele Stellplätze schreibt die Bauordnung für das Projekt vor. Betreten wird die Halle durch einen passagenartigen Zugang zwischen dem Altbau und der neuen Halle.

Mit seinem Entwurf will Haven den Stil der Umgebung aufgreifen. Mit rötlichem Klinker sollen Bezüge zur Architektur der bisherigen Kaserne hergestellt werden. Darauf gesetzt werde ein hölzerner Kubus " mit einem transparenten Band zur Belichtung der Halle unter ihrem Dach", wie der Architekt es formuliert. Mit seinem Votum für den Entwurf setzt der Stadtentwicklungsausschuss ein Signal: Er würdigt damit den Stellenwert der Sportförderung der Stadt Osnabrück, vor allem für Kinder und Jugendliche.

Der nächste Schritt ist laut Haven nun die Änderung des Bebauungsplanes. Und dann gibt es noch eine kleine Hürde: " Das Grundstück gehört uns noch nicht ganz", sagt Raspo-Chef Boberg. Doch wenn es mit der Finanzierung und Planung klappt, soll 2007 Baubeginn für die neue Halle sein.

MIT EINER AUFGESTÄNDERTEN HALLE (im Bildmittelpunkt) will Architekt Thomas Haven Platz schaffen für die Raspo-Sportler, zugleich aber möglichst wenig Fläche vom Grünzug auf dem ehemaligen Kasernengelände am Hauswörmannsweg in Anspruch nehmen.
Autor:
Marie-Luise Braun


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