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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Lob und Geld für Partnerschaft mit Peruanern
Zwischenüberschrift:
Projekt des Stauffenberg-Gymnasiums
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Lob und Geld für Partnerschaft mit Peruanern

Projekt des Stauffenberg-Cymnasiums

Osnabrück

Umweltprobleme machen nicht an Grenzen Halt. Was das für Osnabrück und die Stadt Puno in Peru bedeutet, ist eine Frage, mit der sich Schüler und Lehrer des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums (GSG) und der peruanischen Schule Santa Rosa in einem Projekt auseinander setzen. Jetzt wurden sie dafür ausgezeichnet.

" Mit dem Projekt wollen wir ein Bewusstsein für die Verzahnung von Umwelt und Gesundheit schaffen", erklärt Sigrid Kippelt, Lehrerin am GSG. Zusammen mit weiteren Lehrern und Schülern des Gymnasiums war sie im letzten Jahr in Puno: " Vor allem am Titicacasee wurde uns klar, wie schlimm die Situation ist", erinnert sie sich. Jetzt sollen die Schülerinnen von Santa Rosa lernen, sich mit der Situation ihrer Umwelt auseinander zu setzen.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich das GSG mit dem Aktionszentrum Dritte Welt, Missio, Misereor und regionalen Betrieben vernetzt. Die Schule in Puno arbeitet mit regionalen Kleinbauern und weiteren Schulen zusammen.

Da alle Voraussetzungen stimmten, haben die Schulen das Projekt bei Globolog angemeldet - und wurden ausgezeichnet: das GSG erhält 5000 Euro, um weiter an dem Projekt arbeiten zu können, 6000 Euro bekommt die Schule in Puno.

Mit Globolog will der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen Schulen bei der Entwicklung von Schulpartnerschaften mit Ländern der 3. Welt unterstützen.

Seit 15 Jahren verbindet die beiden Schulen eine Partnerschaft. Meistens erfolgt der Austausch per Post. Doch zurzeit sind zwei Lehrerinnen und zwei Schülerinnen zu Besuch: Zum 40-jährigen Jubiläum hat das GSG eine Delegation aus Puno eingeladen.

Wie war der erste Eindruck von Deutschland? " Hier ist alles so sauber und grün", erzählt die 15-jährige Nelly, und " Die Leute achten das Eigentum". Ihren Eindruck von Puno schildert Julia Wigginghaus, Schülerin der 13. Jahrgangsstufe am GSG, so: " Ich war überwältigt von der Herzlichkeit der Menschen."

Und auch die weiteren Erzählungen der Mädchen zeigen: Gelernt haben sie nicht nur in Sachen Umwelt, sondern auch hinsichtlich der Unterschiede der Kulturen.
Autor:
mlb


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