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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
K steht für Kontrollsignal
Zwischenüberschrift:
Nachgehakt: Was hat der Buchstabe neben der Ampel zu suchen?
Artikel:
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Originaltext:
" K" steht für Kontrollsignal

Nachgehakt: Was hat der Buchstabe neben der Ampel zu suchen?

rei OSNABRÜCK. Manche Ampeln für Busse haben es, andere nicht: Das große " K", das an einigen Anlagen aufleuchtet, wenn ein Bus sich nähert. Aber warum eigentlich? Die Neue OZ hat beim Fachdienst Straßenverkehr nachgehakt.

" Das K steht für Kontrollsignal", weiß Burkhard Albers, Verkehrsingeneur beim Fachdienst Straßenverkehr der Stadt Osnabrück. Etwa 50 Ampeln gibt es in der Stadt nach seinen Schätzungen, die einen solchen Signalgeber mit einem " K" haben. Das leuchtet immer dann auf, wenn ein Bus nur noch 400 Meter von der Ampel entfernt ist.

Einen Hinweis darauf, ob der Bus weiterfahren darf oder anhalten muss, gibt der leuchtende Buchstabe nicht. Das große " K" hat nur einen Sinn. " Es teilt dem Busfahrer mit, dass seine Annäherung an die Ampel registriert wurde", so Albers. Ausgelöst wird das Signal durch ein Funktelegramm, dass im Bus automatisch ausgelöst wird.

Aber warum? Auch dafür hat der Experte eine Erklärung. Busse hätten Vorrang vor Autos und Lkw, wenn es um die Ampelschaltung gehe. Das bedeutet, dass eine Rotphase für Autos sich verlängern oder verkürzen kann, wenn ein Bus sich einer Kreuzung nähert.

Bei der Programmierung der Ampel gehen die Verkehrsplaner davon aus, dass ein Bus sich in einer bestimmten Geschwindigkeit nähert. " Aber wenn jedoch ein langsames Fahrzeug vor dem Bus ist, schafft er es nicht mehr, in der berechneten Zeit über die Kreuzung zu kommen", so Albers. Das aufleuchtende " K" zeige dem Busfahrer an, dass die Ampeln nun umgeschaltet würden, und helfe ihm bei der Einschätzung, ob er es noch über die Kreuzung schaffen könne oder nicht.

Aus Kostengründen werden die Buchstaben aber inzwischen nicht mehr neu auf den Busampeln installiert.

Denn alle 18 Monate würden die Glühbirnen in den Ampeln ausgewechselt. Die kosteten zwar nur zwei Euro, doch dazu kämen die Kosten für die Wartung. " Das läppert sich", sagt Albers und fügt hinzu, dass die zusätzliche Baugruppe für das " K" bis zu 8000 Euro kosten könne.

Nötig sei das Kontrollsignal sowieso nicht. Das Signal könne mit einer zusätzlichen Glühbirne in einem Stromkreis verglichen werden, die anzeige, dass der Strom angeschaltet sei, so Albers. " Ein Busfahrer mit langer Erfahrung weiß aber auch so, wie er die Situation an einer Ampel einzuschätzen hat", erklärt er.

Das " K" neben der Ampel an der Natruper Straße leuchtet auf. wenn sich ein Bus auf 400 Meter annährt. Foto: Jörn Martens
Autor:
rei


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