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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Dschungel wurde zum Garten
Zwischenüberschrift:
Montessori- und BBS-Schüler arbeiten Hand in Hand
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Dschungel wurde zum Garten

Montessori- und BBS-Schüler arbeiten Hand in Hand

klu OSNABRÜCK. Ziersträucher, Sommerblumen und Stauden - vor kurzem noch hatte der Pausenhof der Montessori-Schule diese botanische Vielfalt nicht zu bieten. Doch dank eines gemeinsamen Projektes mit der Berufsbildenden Schule Haste hat die bisher eher verwahrloste Fläche eine Verschönerung mit landschaftsgärtnerischem Konzept erfahren. Von der unkomplizierten Zusammenarbeit profitieren beide Schulen.

" Unser Pausenhof sah vorher eher aus wie ein Dschungel", bekennt Norbert Otto, Werklehrer an der Montessori-Schule. Außer wucherndem Unkraut hatte die Fläche nämlich nicht viel zu bieten, dazu kamen noch einige Fehler früherer Bepflanzungsversuche - " es ist uns einfach über den Kopf gewachsen", meint Otto. Durch einen Zufall kam der Werklehrer dann mit Hendrik Leewe, dem Fachpraxisleiter an der BBS Haste, in Kontakt, der dort auch die angehenden Landschaftsgärtner betreut. Auf das Problem Pausenhof angesprochen, sagte Leewe spontan: " Das können wir machen."

Schon im vergangenen Herbst rückte Leewe mit seinen Schülern an und brachte in einer ersten Aktion zwei Lkw-Ladungen Mulch auf die Flächen aus. Die angehenden Landschaftsgärtner erstellten einen Plan, und seit fünf Wochen arbeiten die Schüler des Berufsgrundbildungsjahres Agrarwirtschaft der BBS zweimal die Woche an der Umsetzung auf dem Pausenhof. Von dem Projekt profitieren damit beide Schulen, " denn das passt prima in unseren Lehrplan", freut sich Leewe. Die Schüler bekommen beim Vorbereiten der Beete einen guten Einblick in die Praxis. Sogar einen Kettcar-Parkplatz haben sie gepflastert und einen Teich angelegt, professionell gemauert und mit Folie abgedichtet. 350 Stauden, 200 Efeu und rund 150 Gehölze sind nun im Pausenhof gepflanzt, darunter auch Besonderes wie Tulpehbaum, Zaubernuss oder Korkenzieherhaselnuss. Dank der vorausschauenden Planung können die Pflanzen neben ihrem ästhetischen Wert auch noch einen pädagogischen Zweck erfüllen, " denn es blüht in jeder Saison etwas, so können wir den Pausenhof auch gut in den Unterricht integrieren", sagt Norbert Otto. Viele der Pflanzen hat Hendrik Leewe mit seinen Schülern selbst herangezogen, einige hat auch die Fachhochschule gestiftet. Für die restlichen Kosten kommt das Amt für Schule und Sport auf.

Die Zusammenarbeit der beiden Schulen wird damit vermutlich nicht zu Ende sein - schließlich gibt es noch einen weiteren Pausenhof, der gestaltet werden könnte. " Und außerdem haben die Landschaftsgärtner noch einen weiteren Plan mit möglichen Verschönerungen für die Zukunft erstellt", sagt Hendrik Leewe. Wenn wieder einmal Gelder zur Verfügung stehen, kann man dann über einen Bachlauf und ein Sonnensegel nachdenken.

Zum Wohlfühlen: Das grüne Chaos wich mithilfe der BBS-Schüler aus Haste einer erholsamen und abwechslungsreichen Gartenlandschaft.
Foto: Hermann Pentermann
Autor:
klu


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