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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Kleine Lösung für den Neumarkt
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Materplan verändert
Artikel:
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Originaltext:
Kleine Lösung für den Neumarkt

Masterplan verändert

we OSNABRÜCK. Eine mehrgeschossige " Neumarkt-Galerie", keine Bebauung des Busbahnhofs am Grünen Brink und eine Verlagerung von Haltestellen vom Landgericht zum ehemaligen Wöhrl-Bereich - das sehen die aktuellen Neumarkt-Pläne vor. Der modifizierte Masterplan soll Basis für die Einleitung des Bauleitverfahrens werden.

Bei der Vorstellung im März letzten Jahres war der Masterplan noch als großer Neumarkt-Wurf gedacht. Jetzt lautet die Losung: Die Planungen mit Blick auf Eigentümerfragen und größtmögliche Realisierungschance so einfach wie möglich zu gestalten - oder, wie Stadtbaurat Wolfgang Griesert es formuliert: " Keep things simple", die Dinge überschaubar halten. In jeweils nicht öffentlicher Sitzungen haben Stadtverwaltung, Masterplaner Georg Gewers und Vertreter des Münsteraner Investors CM Immobilienentwicklung GmbH der Politik im Lenkungsausschuss Neumarkt und im Stadtentwicklungsausschuss die neue Neumarkt-Variante präsentiert. Am kommenden Donnerstag soll der Stadtentwicklungsausschuss einen entsprechenden Bebauungsplan auf den Weg bringen.

Die Veränderungen: Im Bereich des ehemaligen Wöhrl-Grundstücks/ Ecke Johannisstraße ist jetzt eine " Neumarkt-Galerie" vorgesehen. Geplant ist, die bisherigen Gebäude bis auf das Eckhaus Seminarstraße abzureißen und einen mehrgeschossigen Neubau mit einer Gesamtverkaufsfläche von 12 000 bis 15 000 Quadratmetern zu errichten. Angedachte Fläche für Einzelgeschäfte: rund 3000 Quadratmeter. Neben Büronutzung können sich Planer auch eine Teilvermietung an ein Fitness-Zentrum vorstellen. Auf dem Gebäude ist ein Parkdeck vorgesehen mit Zufahrt über die Seminarstraße. Der Eingang der Einkaufsgalerie soll an der Ecke Neumarkt/ Johannisstraße liegen, um optimal die Fußgängerströme Richtung Süden aufzufangen. Als vorteilhaft wird in dieser Hinsicht auch die ins Auge gefasste Verlegung eines Teils der Landgericht-Bushaltestellen vor das ehemalige Wöhrl-Gebäude eingeschätzt.

Außerdem Masterplan-Bestandteil: die Schaffung einer Art Große-Straße-Portals durch eine Aufwertung des Gebäudes auf dem gegenüber H& M gelegenen Eck-Grundstück Neumarkt/ Fußgängerzone. Zudem haben die Planer Signale, dass sich auf dem Sparkassengrundstück Neumarkt/ Ecke Kollegienwall etwas in Richtung Hotelnutzung tun könnte.

Aufgegeben wird der bisherige Plan, den Busbahnhof Grüner Brink zu überbauen. Weiter im Masterplan: Ein Gebäude mit rund 850 Quadratmetern Grundfläche zwischen H& M und der Straße. Hier müssten der neue Tunnelzugang und die Außengastronomiezone weichen.

Der Zeltplan: Der Zeitrahmen sieht vor, bis Mitte 2006 eine Projektentwicklung auf Basis des Masterplanes zu realisieren. Die Münsteraner Investoren CM Immobilien-Entwicklung sind zuversichtlich, dass der für das " Neumarkt-Galerie"- Projekt erforderliche Grundstückserwerb gelingt. Vorgespräche mit den Eigentümern wurden geführt, und bis Ende Juni sollen notarielle Vorverträge abgeschlossen sein. Ende 2006 könnte nach CM-Vorstellungen mit der Realisierung begonnen werden.

Die Fragezeichen: Völlig unklar ist bisher, wie der Tunnel in den neuen Masterplan integriert wird. Es ist weder eine Anbindung an die Neumarkt-Galerie noch an das Gebäude vor H& M vorgesehen. Von CM ins Spiel gebracht: eine Nutzung als Fahrradgarage. Nichtgeklärt ist auch die Frage, auf wie vielen Spuren der Verkehr künftig über den Neumarkt rollt. Mit den Stadtwerken soll noch über die Bushaltestellen vor dem Landgericht gesprochen werden.

Keine Vernetzung gibt es bisher mit dem Anfang Mai von Dieter Rauschen (L+ T) und Hermann Elstermann (M+ E) vorgestellten Konzept für eine Innenstadtgestaltung (" Osnabrück, die unverwechselbare Einkaufsstadt an der Hase").
Autor:
we


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