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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Baustein für Piesberg-Mosaik
Zwischenüberschrift:
Neuer Parkplatz soll Status als Erholungsgebiet fördern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Baustein für Piesberg-Mosaik

Neuer Parkplatz soll Status als Erholungsgebiet fördern

böh WALLENHORST. Der Piesberg gehört beiden: Osnabrück und Wallenhorst. Beide Kommunen sollten verstärkt dafür arbeiten, dass der Berg mit seinen spannenden Aspekten als touristisches Ziel an Bedeutung gewinnt. Darin sind sich der Pyer Ortsbürgermeister Josef Thöle und sein Wallenhorster Amtskollege Ulrich Belde einig.

Als Beitrag für eine bessere Infrastruktur für Ausflügler, die den Berg erklimmen wollen, entsteht derzeit am Nordhang in Lechtingen ein neuer Parkplatz. Das Grundstück gehörte der Stadt, die die Idee für einen neuen Parkplatz unterstützte und das Areal abtrat.

Am Grubenweg und an der Pyer Straße wird es an sonnigen Wochenenden zuweilen eng. Wanderer und Spaziergänger blockieren mit ihren geparkten Autos die Randstreifen. In etwa zehn Tagen ist der zeitweilige Engpass Geschichte, dann soll der Parkplatz - inklusive Stellflächen für Busse - fertig sein.

Josef Thöle verwies darauf, dass der Platz ein Teil der touristischen Erschließung des Piesbergs sei: Die Aussichtsplattform am Wasserhochbehälter, die den Blick in den Berg gewährt, der Mammutbaum im Pagenstecher' schen Arboretum, der nördliche Aussichtspunkt, von dem man bei klarem Wetter einen Blick bis nach Lingen hat, sowie das geplante Plateau an den vier Windrädern. " Optimal vernetzt wird das Ganze durch den Rundwanderweg."
Der Piesberg sei einzigartig und verändere stetig sein Gesicht. Genau dieser Aspekt habe auch die Verantwortlichen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) interessiert. Für den Ausbau der Naherholungsangebote werden nach Aussage Thöles zusammengerechnet 400000 Euro investiert. 275000 Euro trägt das Land Niedersachsen, 100000 die DBU, den Rest teilen sich Osnabrück und Wallenhorst.

Wer vom Piesberg redet, kommt zwangsläufig auf die Bundesgartenschau (Buga) zu sprechen, die dort geplant ist. Belde und Thöle betonten jedoch, dass die aktuellen Maßnahmen unabhängig von der Buga ihren Sinn hätten. Beide: " Mit dem Parkplatz schaffen wir in diesem Bereich geordnete Verhältnisse insbesondere für die Anrainer." Dafür nehmen einige Anwohner am Grubenweg in Kauf, dass ihre alten Garagen weichen mussten, um außreichend Fläche für den Parkplatz zu schaffen.

Zwischenfazit: Etwa zehn Tage vor Abschluss der Arbeiten für den Parkplatz am Nordhang des Piesbergs schauten sich Wallenhorsts Bürgermeister Ulrich Belde und der Pyer Ortsbürgermeister Josef Thöle auf der Baustelle um. Foto: Michael Hehmann
Autor:
böh


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