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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Klares ja zum Pflaster
Zwischenüberschrift:
Straßen rund um den Straßburger Platz werden erneuert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Klares Ja zum Pflaster

Straßen rund um den Straßburger Platz werden erneuert

hin OSNABRÜCK. Die Straßen im Quartier rund um den Straßburger Platz werden in den kommenden Jahren erneuert. Der Stadtentwicklungsausschuss sprach sich einstimmig für einen Neubau mit dem historischen Pflaster aus.

Anlass ist der Austausch der Kanalisation. Überall in der Stadt wird das alte Mischsystem durch ein getrenntes System ersetzt. Schmutz- und Regenwasser fließen künftig getrennte Wege. Das schont die Kapazitäten des Klärwerks und senkt die Kosten.

Klar ist für den Stadtentwicklungsausschuss, dass die Straßen anschließend mit dem historischen Pflaster hergestellt werden, wie dies auch im benachbarten Viertel rund um den Belfortplatz geschehen ist. Vor allem das Landesamt für Denkmalpflege empfiehlt dringend, das Erscheinungsbild der Straßen zu erhalten und auf die günstigere Variante mit Asphalt zu verzichten. Die Straßen bildeten den Rahmen für insgesamt 36 Baudenkmäler, argumentieren die Denkmalpfleger.

Die Meinung der Anlieger ist geteilt, wie während zweier Informationsveranstaltungen deutlich wurde. Die Argumente der Pflaster-Kritiker: höhere Kosten, mehr Lärm durch Fahrgeräusche auf den groben Steinen, größeres Gefahrenpotenzial, weil Radfahrer das Pflaster mieden und auf Gehwege auswichen. Bei den Mehrkosten liegen die Schätzungen weit auseinander. Sie reichen von fünf bis 30 Prozent.

Drei Jahre werden nach Angaben der Verwaltung die Bauarbeiten dauern. Um die Parkplatznot in der Zeit nicht weiter zu verschärfen und die Erreichbarkeit des Quartiers zu sichern, sollen die Arbeiten abschnittsweise vorangetrieben und nie mehr als zwei Straßen gleichzeitig gesperrt werden. Betroffen sind der Straßburger Platz, die Werderstraße, Bismarckstraße, Moltkestraße, Weißenburger Straße, Voigts-Rhetz-Straße und Roonstraße.

Über die Höhe der Anliegerbeiträge macht die Stadt keine Angaben. Dafür sei es noch zu früh, heißt es. Es zeichnet sich aber schon eine juristische Auseinandersetzung ab. Die Anlieger des Straßburger Platzes müssten nach den geltenden Bestimmungen erheblich mehr zahlen als ihre Nachbarn in den Seitenstraßen, weil die Baukosten für den Platz auf wenige Schultern verteilt würden. Die Stadt strebt einen Ausgleich an. Der Straßburger Platz soll demnach bei der Abrechnung abschnittsweise den Seitenstraßen zugeordnet werden. Dadurch würden Kosten für den Platz auf alle Hausbesitzer in dem Quartier verteilt - was Anlieger aus den Seitenstraßen wiederum für nicht gerechtfertigt halten.

Bald eine Baustelle: Der Straßburger Platz und die umliegenden Straßen am Westerberg werden erneuert. Es soll bei dem historischen Pflaster bleiben, sagt der Stadtentwicklungsausschuss. Foto: Gert Westdörp
Autor:
hin


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