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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Das ist eine echte Witznummer"
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Offizielle Haller-Willem-Fahrgastzahlen lassen auf sich warten - Kritik der Initiative
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Originaltext:
" Das ist eine echte Witznummer"

Offizielle Haller-Willem-Fahrgastzahlen lassen auf sich warten- Kritik der Initiative

we GEORGSMARIENHÜTTE. Im September wurde in den Haller-Wlllem-Zügen gezählt, um gesicherte Fahrgastzahlen zu ermitteln. Seither lassen die Ergebnisse auf sich warten. Jetzt als Veröffentlichungstermin im Gespräch: der Jahrestag der Strecken-Wiederinbetriebnahme Mitte Juni.

" Für uns ist das Hin und Her um die Fahrgastzahlen völlig unverständlich. Das ist mittlerweile eine echte Witznummer, die einen schlechten Eindruck hinterlässt. Die Rohdaten liegen bei der Landesnahverkehrsgesellschaft seit Dezember auf dem Tisch und könnten längst öffentlich gemacht werden", erklärte am Montag Johannes Bartelt, Sprecher der Inititiative Haller Willem, zur erneuten Verschiebung der Zahlenpreisgabe. Dabei ist die Entwicklung auf dem Haller Willem aus seiner Sicht positiv: " Es gibt interne Erhebungen des Streckenbetreibers Nord-WestBahn aus dem Dezember, bei denen im reaktivierten Abschnitt zwischen Dissen und Osnabrück-Hauptbahnhof 1700 bis 1800 Fahrgäste täglich ermittelt wurden."

Angaben, die von Stadtwerke-Vorstand und Nord-West-Bahn-Geschäftsführer Stephan Rolfes bestätigt werden: " Wir sind mit der bisherigen Entwicklung zufrieden, zumal unsere Beobachtungen zeigen, dass seither der Anteil der Berufs- und Ausbildungspendler auf dem Haller Willem weiter gestiegen ist." Für Rolfes ist auch kein Problem, dass die Werte sich lediglich bei knapp der Hälfte der anvisierten Zielmarke von bis zu 3600 Fahrgästen täglich bewegen: " Das ist eine Zahl, die sich auf das langfristige Potenzial in dem Streckenbereich bezieht und zum Beispiel einen Halbstundentakt in den Berufsverkehrspitzenzeiten beinhaltet. Dafür fehlen uns aber derzeit die Voraussetzungen." Die NordWest-Bahn hat auch keine Befürchtungen, dass der Haller Willem bei der im Raum stehenden fünfprozentigen Kürzung der " Regionalisierungsmittel" des Bundes - des Topfs, aus dem letztlich die Nahverkehrsangebote finanziert werden - ins Visier kommt. Stephan Rolfes: " Das Land hat für einen 20-Jahre-Zeitraum eine Streckenleistung bestellt, die dem jetzigen Fahrplanaufkommen entspricht. Ich sehe da derzeit keine Gefahr."

Bei der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) stößt die Aufregung um die Zahlen auf Unverständnis. Klaus Weisbrich, zuständiger Koordinator: " Unsere Daten sind Grundlage der Abrechnung zwischen den Schienenunternehmen. Die Abstimmung der Zahlen für die von der NordWestBahn betriebene Nordseestrecke hat beim ersten Mal sogar zwei Jahre gedauert."
Autor:
we


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