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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bistum baut "Forum am Dom"
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Als Treffpunkt und Kulturzentrum - Fertig zum Katholikentag
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Bistum baut " Forum am Dom"

Als Treffpunkt und Kulturzentrum - Fertig zum Katholikentag 2008

hin OSNABRÜCK. Das Bistum will das Diözesanmuseum mit Millionenaufwand umbauen und ein " Forum am Dom" bauen. Die Begegnungsstätte soll zum Katholikentag 2008 fertig sein.

Das Bistum will mit dem großen Wurf drei Ziele erreichen: Am Dom soll ein Begegnungszentrum mit kulturellen und pastoralen Angeboten entstehen, das Diözesanmuseum runderneuert werden und der Domchor einen angemessenen Probenraum erhalten. Gesamtkosten: 3, 8 Millionen Euro. Das Geld wird zum größten Teil von Bistum und Förderern aufgebracht.

Die Pläne sind ausgereift. Der Umbau soll im Sommer beginnen, damit das " Forum am Dom" zum Katholikentag 2008 in Osnabrück zur Verfügung steht. Das Diözesanmuseum mit seinen besonderen Schätzen ist deshalb am kommenden Sonntag das letzte Mal geöffnet. Es wird für voraussichtlich eineinhalb Jahre geschlossen bleiben - so lange dürfte der Umbau dauern. " Das Museum verfügt über ganz herausragende Bestände, aber die Präsentation ist nicht mehr zeitgemäß", sagt Dr. Hermann Queckenstedt, Leiter des Kulturforums Dom. Die Kulturverwaltung der Stadt findet drastischere Worte: " Das reiche kulturelle Erbe wird bisher in Räumlichkeiten präsentiert, die nach dem Zweiten Weltkrieg ursprünglich als begehbares Magazin ohne Öffnung für Besucher angelegt waren", heißt es in einer Vorlage für den Kulturausschuss. Die Begegnungsstätte " Forum am Dom" ist im heutigen Seelsorgeamt geplant. Die Idee geht zurück auf ein Konzept von 1999 zur " Offenen Kirche". Demnach will die Kirche in Großstädten " neue Glaubensorte entdecken und schaffen". Sie sollen bewusst außerhalb der " traditionellen Glaubensorte" wie Kirchen und Wallfahrtsorte liegen. In dem Info- und Begegnungszentrum sollen die heute vorhandenen Angebote vernetzt werden. Dazu gehören Konzerte, Kirchenführungen, Dichterlesungen, Ausstellungen, Vorträge, Aktionen und Infoveranstaltungen. Das " Forum am Dom" will mit langen Öffnungszeiten (von 10 bis 20 Uhr) Besucher aus den Regionen des Bistums anziehen und Touristen eine Anlauf- und Informationsstelle bieten.

Und wenn schon gebaut wird, dann soll auch den Chören geholfen werden. Die knapp 500 Sänger und Sängerinnen von Domchor, Jugendchor, Domkantorei, und Domchorherren proben unter schwierigen Bedingungen in beengten Räumen. Deshalb plant das Bistum einen neuen Chorsaal im Hinterhof des Doms.

Die Ratsfraktionen von FDP und CDU hatten im März für Irritationen gesorgt, als sie einen städtischen Zuschuss von 100000 Euro für den neuen Probenraum beantragten. Der Finanzausschuss stellte den Antrag zurück und wies das Thema dem Kulturausschuss zu. Der ließ sich jetzt die Baupläne für das " Forum am Dom", das Diöszesanmuseum und den Probenraum erläutern.

Diözesanmuseum

Das Diözesanmuseum ist am Sonntag das letzte Mal geöffnet, bevor es für mindestens anderthalb Jahre geschlossen wird. Zum Internationalen Museumstag am Sonntag. 21. Mai, sowie zu den Hansetagen vom 15. bis 18 Juni wird die Domschatzkammer geöffnet sein. Die dort ausgestellten zumeist mittelalterlichen Werke wie das Kapitelskreuz aus dem 11. Jahrhundert genießen national und international großes Ansehen. Leihanfragen kamen in den vergangenen Jahren aus Frankreich. Österreich, den Niederlanden und Polen. Die Besucherzahlen sind von 4157 im Jahr 1996 auf 13 500 im Jahr 2004 gestiegen.

Ganz eng ist es bei den Proben. Der Domchor braucht offenssichtlich mehr Platz zum Üben.
Foto: privat

Bald eine Baustelle: Das " Forum am Dom" soll im heutigen Seelsorgeamt entstehen - das ist das längliche Gebäude mit heller Fassade im Vordergrund. Das Diözesanmuseum (langer Flügel rechts) wird modernisiert. Der Kreuzgang bleibt unberührt. Im Hinterhof (weiter oben) ist der neue Probenraum für den Domchor geplant.
Foto: Gert Westdörp
Autor:
hin


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