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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
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Inhalt:
Überschrift:
Zukunft für Familien an der Knollstraße
Zwischenüberschrift:
20 Planungsbüros sollen Entwürfe für die Bebauung der Eiswiesen vorlegen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Umstritten ist das 35 Hektar große Baugebiet an der Knollstraße, für das jetzt Entwürfe erstellt werden sollen.

Foto: Gert Westdörp

Zukunft für Familien an der Knollstraße

20 Planungsbüros sollen Entwürfe für die Bebauung der Eiswiesen vorlegen

hmd OSNABRÜCK. Das Motto lautet: " Zukunft Osnabrück - Familie geht vor." Dafür hat die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) als Investor in Abstimmung mit der Stadt 20 Planungsbüros beauftragt, Entwürfe für die rund 35 Hektar große Fläche beidseitig des östlichen Endes der Knollstraße zu entwerfen. Das Ziel: Hier sollen in mehreren Bauabschnitten bis zu 500 Wohnungen entstehen. Ein " straffer Zeitplan" ist vorgesehen, sagt Thorsten Hiete, Geschäftsführer der NLG. Bis Ende August sollen die Pläne vorliegen, über die am 28. September eine Jury, bestehend aus den Stadtplanern Prof. Julia Bargholz. (Oldenburg), Prof. Edgar van Schayck (Osnabrück), Prof. Kunibert Wachten (Aachen), Baudezernent Wolfgang Griesert, Ulrich Hus (SPD), Anette Meyer zu Strohen (CDU) sowie Hartmut Tepe (NLG), befinden wird. Verschiedene Eckpunkte für die Fläche, die knapp zur Hälfte dur Stadt und zur anderen einer Privateigentümergemeinschaft gehört, sind vorgegeben: So soll der Eingangsbereich von Knollstraße und Ellerstraße durch eine verdichtete Bebauung einen " urbanen Charakter" erhalten und es darüber hinaus die " klassische Bebauung" von Einfamilienhäusern (vorgesehene Grundstücksgrößen: 500 bis 600 Quadratmeter) und Doppelhäusern (250 bis 300 Quadratmeter) geben, so Hiete. Berücksichtigt werden sollen aber auch modellhafte Formen wie generationenübergreifendes Wohnen.

Mit der Erschließung, die " nachfrageorientiert" in mehreren Abschnitten erfolgen soll, wird nicht vor 2008 gerechnet, da neben dem Aufstellen des Bebauungsplans auch noch verschiedene Gutachten eingeholt werden müssen. Stadt und NLG sind davonüberzeugt, dass die Rahmenbedingungen für die Erschließung günstig sind: innenstadtnal und in eine gute Infrastruktur, von Einkaufsmöglichkeiten bis hin zu Kindertagesstätten und Schulen, ein gebettet, so Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip. Die Partner werben auch mit der Nähe zu Naherholungsgebieten wie dem Sandbachtal. Kritiker bemängeln allerdings, dass der Bereich " Sandbachtal / Gartlage" als " grüner Finger" in Osnabrück eingeschnürt werde.
Autor:
hmd


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