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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
BUGA-Ausstieg "Entscheidung zur Unzeit"
Zwischenüberschrift:
Reaktionen auf Pistorius-Aussage
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Buga-Ausstieg

" Entscheidung zur Unzeit"

Reaktionen auf Pistorius-Absage

fhv/ jan/ swu OSNABRÜCK. Zurückhaltende Reaktionen hat das " Nein" des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Boris Pistorius zur Bundesgartenschau hervorgerufen. Von einer " voreiligen Entscheidung" sprach der Buga-Verfechter Prof. Hans-Albrecht Dicke.

" Wer vorzeitig das Rennen aufgibt, der kommt nie an", sagte Dicke gestern im Hinblick auf den von Pistorius gewählten Marathon-Vergleich. Das Rennen finde ja erst 2008 statt. Derzeit sei Osnabrück noch in der " Trainigsphase", so Dicke weiter: " Mit einem guten Trainer schaffen wir das."

Möglicherweise erlaube der Abzug der Briten sogar eine völlig neue Konzeption für eine Buga " zwischen Haste, Piesberg und Wallenhorst", sagte Dicke. Bei den Kasernen sei zunächst der Bund und nicht die Stadt gefragt: Alles andere verdrehe die Reihenfolge.

Auch Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke, für die Landesregierung im Buga-Lenkungsausschuss, bedauerte gestern die frühe Festlegung des SPD-Kandidaten. Der CDU-Politiker sprach von einer " Entscheidung zur Unzeit" und äußerte die Hoffnung, dass diese auch als solche erkannt werde.

Ripke wies darauf hin, dass vor 2009 im Detail keine Aussagen über die Buga-Finanzierung gemacht werden könnten. Er äußerte sich zuversichtlich, dass europäische Fördermittel und Sponsorengelder im großen Umfang direkt in die Bundesgartenschau oder in begleitende Projekte fließen werden.

Gemeinsam mit der Bundesstiftung Umwelt gebe es " beste Voraussetzungen", innovative Vorhaben zu realisieren. Friedrich-Otto Ripke nannte als Beispiel die Nutzung von Erdwärme, die direkt für die Gewächshäuser zur Verfügung gestellt werden könnte.Über all das sollte nach der Kommunalwahl sachlich weiterdiskutiert werden.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) steht einer Buga grundsätzlich positiv gegenüber. Zum einen würden Flächen naturnah umgestaltet, begründete DBU-Sprecher Franz-Georg Elpers das Engagement. Zum anderen erreiche man mit einer Buga Menschen, die sonst nicht für Umweltbelange interessiert würden. So tue die Stiftung etwas für die Umweltbildung. Frühere Gartenschauen seien deshalb schon mit Millionenbeträgen gefördert worden. In Osnabrück versuche die DBU derzeit durch Vermittlung von Fachleuten eine objektive Buga-Debatte zu fördern.
Die Reaktionen der Ratsfraktionen auf Seite 20.
Autor:
fhv, jan, swa


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