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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Containerplatz Gluckstraße
 
Vor der Wahl Farbe bekennen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Containerplatz Gluckstraße

Kritische, Stimmen ruft der Plan der Abfallwirtschaft hervor, den Recyclingplatz von der Gluckstraße zu verlegen. (Zum Artikel aus der Ausgabe vom 25. Juli.)

" Mit einer Verlagerung zum Heger Friedhof werden die Transportwege weiter und umständlicher, zumal man dorthin nicht mehr mit Fahrrad oder Schubkarre fahren wird.Die erwährten denkbaren schwarzen Schafe sind eine Minderheit, wenn es sie überhaupt gibt.

Deswegen einen Sammelhof umzulegen, halte ich in Zeiten knapper Kassen für unsinnig. Eine Schadstoffbelastung geht von der Sammeleinrichtung nicht aus. Optisch falle der Hof kaum auf, zumal er von Büschen umgeben ist.

Die von der Stadt behaupteten Staus gibt es in der Form nicht. Bei einem taglichen Verkehrsaufkommen von 20 000 Fahrzeugen fallen die Abfallfahrzeuge zur Entleerung der Sammelbehältnisse kaum ins Gewicht. Wenn man den Anwohnern der Gluckstraße etwas Gutes tun wollte, wäre dies die Reduzierung des Verkehrs.

Bis zur Wiedereröffnung der Albrechtstraße Ende 2007 ist der Straßenzug Mozartstraße bis Gluckstraße die einzige Westumgehung, ohne dass sich die Stadt bisher um die Belastungen gekümmert hat. Täglich fahren viele Lkw mit Gefahrgut und Sondermüll, so dass die Entsorgung des Gartenmülls die geringste Sorge der Stadt sein müsste.

Ein verunglückter Lkw mit Chemikalien oder Öl an Bord führt zu weitaus größeren Umweltschäden als der Abtransport von Gartenabfällen."

Dr. Klaus Busch

Gluckstraße 32 B

49076 Osnabrück

Vor der Wahl Farbe bekennen

Ebenfalls zur Verlegung des Recyclingplatzes von der Gluckstraße:

" Wenn die an- und abfahrenden Autos angeblich den Verkehr behindern sollen, dann kommt die Kritik vermutlich aus dem Kreis der Autofahrer, die in der Gluckstraße und auf dem anschließenden Lieneschweg stündlich zu hunderten die 30-km/ h-Beschränkung mit überhöhter Geschwindigkeit durchfahren und sich auch von etwaigen Radarkontrollen nicht abhalten lassen.

Ebenfalls nicht stichhaltig ist das Argument des Grünflächenamtes, der Recyclinghof Gluckstraße , passt nicht in den Grünzug des Westerberges'. Der Platz ist rundum begrünt und von vorbeifahrenden Fahrzeugen kaum wahrnehmbar.

Bleibt die Frage der Kosteneinsparung. Die scheint aber keine vordringliche Rolle zu spielen; denn in der Argumentation des Grünflächenamtes ist keine Rede davon. Zudem wird es den Umzug in Richtung Heger Friedhof auch nicht umsonst geben. Und wie der an- und abfahrende Autoverkehr an der viel befahrenen Rheiner Landstraße ablaufen soll, bleibt ein Geheimnis des Grünflächenamtes.

Dass die notwendige politische Entscheidung noch aussteht, lässt vermuten, dass die Überlegungen im Grünflächenamt über den Wahltermin am 10. September hinausgeschoben werden. Nachdem das Problem aber nun bekannt und in der Öffentlichkeit diskutiert wird, erwarten die Bürger, dass die Parteien noch vor dem 10. September , Farbe bekennen' und die im betroffenen Stadtgebiet antretenden Kandidaten Stellung beziehen."

Hans Baum

Lieneschweg 106

49076 Osnabrück
Autor:
Dr. Klaus Busch, Hans Baum


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