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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Fahrplan bleibt unverändert
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Haller-Willem-Initiative sprach in Hannover mit Landesnahverkehrschef Gorka
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Fahrplan bleibt unverändert

Haller-Willem-lnitiative sprach in Hannover mit Landesnahverkehrschef Gorka

GMHÜTTE/ OSNABRÜCK. Ein Jahr nach Wiedereröffnung der Haller-Willem Strecke steht für die Haller Willem-Initiative (IHW) fest: Es ist bisher viel erreicht worden, aber einiges noch zu verbessern.

Dieses Fazit ziehen auch die Teilnehmer eines Gesprächs, an dem in Hannover Vertreter von Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), Verkehrs-Verbund Ostwestfalen Lippe (WOWL) und Nordwestbahn (NWB) sowie IHW teilnahmen.

Die NWB wird für das kommende Jahr den Fahrplan unverändert übernehmen. Aber " zusätzliche Einzelfahrten und Kapazitätsausweitungen sollen im Rahmen von Kooperationen auch künftig bei Veranstaltungen wie etwa dem Jazzfest Anfang August in Dissen oder der Handball-WM im Februar 2007 im Gerry-Weber-Stadion das Angebot abrunden", verdeutlicht NWB-Prokurist Ulf Middelberg. Außerdem wird beabsichtigt, Nachfragepotenziale während der schwächer ausgelasteten Tageszeiten zu schließen. Dazu würden derzeit Kooperationen mit den Anliegerkommunen und ansässigen Unternehmen geprüft, um zum Beispiel durch gezieltes Marketing auf die Einkaufsmöglichkeiten entlang der Schienenstrecke hinzuweisen.

Für die LNVG wies Geschäftsführer Dr. Wolf Gorka auf die gekürzten Finanzmittel und die Verantwortung der Einrichtung für ganz Niedersachsen hin. Deshalb sei es derzeit nicht möglich, sich einen dichteren Fahrplan auf der Haller-Willem-Strecke zu leisten. " Wünsche nach zusätzlichen Spätfahrten am Samstag oder einer Ausweitung des zwischen Bielefeld und Halle im Berufsverkehr vorhandenen 30-Minuten-Takts können zurzeit nicht realisiert werden", ergänzt Kai Schulte, Fachgebietsleiter für Infrastruktur und Marketing des VVOWL.

An der Vereinfachung der Tarife werde bereits seit geraumer Zeit mit guten Fortschritten gearbeitet, führte Klaus Weisbrich aus, Bereichsleiter Planung und Koordination bei der LNVG. Die Errichtung zusätzlicher Haltepunkte am Osnabrücker Rosenplatz oder in Malbergen ist derzeit aus Sicht der Landesnahverkehrsgesellschaft " nicht entscheidungsreif". Zuerst müsse eine genaue Potenzialanalyse durchgeführt werden. Der stabile Fahrplan und die Pünktlichkeit der Züge dürften nicht gefährdet werden, und auch bei stadtplanerischen Fragen gebe es noch Klärungsbedarf.


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