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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bei Regen die Sonne ins Haus holen
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Blumen zum Selberpflücken sehr beliebt - Zahlungsmoral nicht immer gut
Artikel:
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Originaltext:
Bei Regen die Sonne ins Haus holen

Blumen zum Selberpflücken sehr beliebt - Zahlungsmoral nicht immer gut

tos OSNABRÜCK. " Gerade an bedeckton oder regnerischen Tagen holen sich die Leute gerne die Sonne in Form von Sommerblumen ins Haus", weiß Josef Menke. Nach der Hitzeperiode und einigen Regenschauern hat das von ihm betriebene 1, 5 Hektar große Feld mit Blumen zum Selberpflücken zurzeit Hochkonjunktur.

In bunten Reihen stehen Zinien, Löwenmäulchen, Cosmea, Sonnenblumen und etliche weitere Sorten neben Gräsern, Großblättern und Kürbispflanzen an der Straße " Zum Flugplatz", gegenüber vom Hof Kolkmeier. Nach langer Durststrecke präsentieren sich die Pflanzen jetzt in prachtvollem Grün und voller Blüte. Hier, auf dem Blumenfeld der Familie Menke, können sich Blumenfreunde unabhängig von Öffnungszeiten aus dem reichhaltigen Angebot individuelle Sträuße zusammenstellen. Messer und Scheren liegen bereit.

Bezahlt wird nach Straußgröße, direkt an einer Sammelbox am Gelände. " Die Kunden können den Preis selber bestimmen", erklärt Menke. Zur Orientierung sind am Kassenhäuschen Richtpreise angeben, die, so der Betreiber, weit unter Ladenpreisen liegen. Gleich daneben warnt der Hinweis: " Nur bezahlte Blumen machen Freude." Dennoch verschwindet so manche Blüte unbezahlt. " Je größer das Auto, desto schlechter die Zahlungsmoral", so Josef Menkes Erfahrung. Daher macht er regelmäßig Kontrollgänge. Blumendieben erteilt er Platzverweis, im Wiederholungsfall droht " schwarzen Schafen" eine Anzeige. " Der Großteil der Kunden ist aber ehrlich. Sonst würden wir das Blumenfeld nicht seit acht Jahren betreiben", so Menke. Der Gärtner, seine Frau und eine Sommervertretung investieren rund 800 Arbeitsstunden und etliche Euro für Samen und Material pro Jahr in das vom Hof Kolkmeier gepachtete Gelände. Finanziell lohnt sich die Arbeit schon, sagt er, aber es ist vor allem der Spaß an der Sache: Es geht um das Erlebnis. Es ist besonders schön zu sehen, wenn am Wochenende Familien mit Kind und Kegel kommen und das Feld und die Pflanzen erkunden", freut sich Josef Menke.

Cosmea oder Schmuckkörbchen heißen die zarten Blumen, denen Jessica Hornschuh und Sohn Henk mit der Gartenschere zu Leibe rücken. Hornschuh pflegt als Sommervertretung das Blumenmeer, hier mit tatkraftiger Unterstützung.
Foto: Egmont Seiler
Autor:
tos


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