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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Recyclinghof: Pläne gestoppt
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Unterschriftenaktion zeigt Wirkung
Artikel:
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Recyclinghof: Pläne gestoppt

Unterschriftenaktion zeigt Wirkung

OSNABRÜCK. Es war zwar noch keine beschlossene Sache, aber von der Verwaltung " angedacht": die Verlegung des Recyclinghofs von der Gluckstraße zum Heger Friedhof mit Zufahrt gegenüber " Zum Hakenbusch" (wir berichteten). Bereits eine Woche nach Bekanntwerden bewirkte jetzt eine Bürgerinitiative den vorläufigen Stopp des Vorhabens.

30 Listen mit insgesamt 580 Unterschriften von Anwohnern des Viertels präsentierte die Bürgerinitiative Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip sowie den Fraktionsvorsitzenden der Parteien.

In dem Begleitschreiben fordern die Bürger, den bisherigen Standort beizubehalten. Er ermögliche vielen eine Abfallentsorgung zu Fuß. Es habe sich laut Auskunft der Stadt auch niemand über den Containerplatz beschwert. Weder Verkehrsbehinderungen noch Probleme beim Rangieren der Großfahrzeuge seien den Anwohnern aufgefallen. Eine Verlegung jedoch bedeute " erhebliches zusätzliches Verkehrsaufkommen" sowie " Mehraufwand an Zeit und Kosten" und verstoße gegen die Interessen der betroffenen Bürger.

" Das war nicht schwer", berichtet Prof. Dr. Jörg Kammler, der mit Erwin Nieporte die Unterschriftenaktion ins Leben gerufen hat. Die Anwohner hätten " ungläubig und empört" auf die Pläne reagiert und " durch die Bank unterschrieben".

Überrascht von dieser Entwicklung zeigte sich Klaus Schröder, Leiter des Eigenbetriebs Grünflächen und Friedhöfe. Der Plan entstamme einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb. Sie befasse sich mit " möglichen Synergien beider Bereiche". Aus Gründen der Verkehrssituation und der " Landschaftsgestaltung" am Westerberg habe man die Idee gut gefunden und eher ein " Schulterklopfen" erwartet.

" Anwohner haben durch die Bank unterschrieben"

Jörg Kammler, Bürgerinitiative

Den weiteren Gang der Planung in die Haushaltsberatung und politischen Gremien stoppte nun vorerst der Verwaltungsvorstand.

Stadtbaurat Wolfgang Griesert gab diese Entscheidung bekannt. Man wolle " erst mal schauen, welche Überlegungen dahinterstecken", und Fragen des " bürgernahen Recyclings" und " der Kostenkalkulation" nachgehen, erklärte Griesert.
Autor:
gil


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