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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
In einer Woche frei für Radler
Zwischenüberschrift:
Umgestaltung der Bierstraße fast abgeschlossen
Artikel:
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Originaltext:
In einer Woche frei für Radler

Umgestaltung der Bierstraße fast abgeschlossen

S. OSNABRÜCK. Eine Woche müssen Radler noch warten, dann wird die Bierstraße stadtauswärts in Richtung Rißmüllerplatz für sie freigegeben.

Eigentlich wollte Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip bereits gestern die umgebaute Bierstraße für den Zweiradverkehr freigeben, berichtet Verkehrsplanerin Ulla Bauer. Doch wegen der zum Teil heftigen Regenfälle in der abgelaufenen Woche kam die Markierung der Fahrbahn nicht so zügig voran wie gehofft. Mit der Freischaltung einer eigenen Radampel soll voraussichtlich am kommenden Freitag die radfreundliche Umgestaltung abgeschlossen sein.

Damit wird eine jahrelange Praxis offiziell genehmigt: Radler ignorieren die Einbahnstraßen regelung, um sich den Umweg über die Lohstraße zu sparen oder das Rad nicht schieben zu müssen. Das Verbotene wird künftig nicht nur erlaubt, sondern sicherer. Im schmalsten und damit gefährlichsten Abschnitt zwischen Lohstraße und neuer Straße wurden auf den früheren schmalen Haltbereichen Ausweichstellen für Zweiräder geschaffen.

Der motorisierte Ladeverkehr bekommt an der Einmündung Große Gildewart einen Ausgleich. Verkehrsplanerin Bauer hofft, dass an den einstigen Buchten das absolute Halteverbot seine Wirkung zeigt. In der Anfangsphase sollen zudem verstärkte Kontrollen bewirken, dass die Radier nicht durch parkende Wagen verdrängt werden.

Nun legal am Rißmüllerplatz angekommen, erwartet die Radler dort eine breite, rot markierte Aufstellfläche vor einer eigenen Ampel. Auch dafür musste ein Stellplatz für Autos weichen. Mit der neuen Ampelschaltung soll das Überqueren des Rißmüllerplatzes sicherer und leichter werden.

In Richtung Stadthaus wird ein so genanntes indirektes Linksabbiegen eingerichtet. Eingangs der Natruper Straße bekommen die Räder einen Aufstellstreifen vor dem wartenden Autoverkehr. Mit dieser Regelung sollen Konflikte zwischen geradeaus fahrenden Autos und links abbiegenden Radlern ausgeschlossen werden.

Wenig später soll dann der Knotenpunkt Nonnenpfad / Liebigstraße / Erich-Maria-Remarque-Ring für Zweiräder entschärft werden. Für Radler wird am Nonnenpfad / Höhe Liebigstraße in beiden Richtungen die Haltelinie deutlich nach vorne verlegt. Kombiniert mit einer Grün-Vorlaufzeit, sollen die Räder dann die konfliktträchtige Stelle hinter sich haben, wenn sie der motorisierte Verkehr erreicht.

Stadteinwärts wird an der Liebigstraße / Nonnenpfad ein Radaufstellstreifen über beide Fahrstreifen vor den Autos angelegt.

Mit der Freigabe der Bierstraße und der Entschärfung des Verkehrsknotenpunktes am Nonnenpfad werden die ersten Ziele des Radverkehrsplanes realisiert. Die Fertigstellung liegt (fast) im angestrebten zeitlichen Rahmen: Laut Plan erfolgt der Umbau im Juni und Juli diesen Jahres.

Die neue Stellfläche vor der neuen Radampel am Rißmüllerplatz Voraussichtlich am kormmenden Freitag wird die Bierstraße stadtauswärts für Radler freigegeben. Foto. Michael Hehmann
Autor:
S.


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