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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ist das die befürchtete "Schießscharten-Fassade"?
Zwischenüberschrift:
Neubau der Sparkasse zeigt sein Gesicht - Unten Sushi-Bar, oben Büros
Artikel:
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Originaltext:
Ist das die befürchtete " Schießscharten-Fassade"?

Neubau der Sparkasse zeigt sein Gesicht - Unten Sushi-Bar, oben Büros

hin OSNABRÜCK
Die Gerüste sind abgebaut, der Vorhang ist gelüftet: Der Neubau der Sparkasse an der Ecke Möserstraße/ Wittekindstraße zeigt seine Fassade, die Skeptiker im Vorfeld heftig kritisiert hatten.

Thomas Haarmann (FDP), hinzugewähltes Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, hatte den Begriff im Dezember 2004 geprägt: " Schießscharten-Fassade." Architekt Heinrich Eustrup besänftigte danach die Kritiker: Die Fassade gebe dem Neubau ein Gesicht, der Sandstein passe zur Sparkasse als bodenständiges, regionales Unternehmen, und das Gebäude füge sich in die Nachbarschaft ein, ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren.

Rund zehn Millionen Euro hat die Sparkasse in das Geschäftshaus investiert, das eine hässliche Baulücke aus der Nachkriegszeit schließt. Ein großes Portal unterhalb der sechsgeschossigen Gebäudespitze öffnet den Weg in den Innenhof. Das Erdgeschoss werden eine Sushi-Bar und ein Café nutzen. Die Etagen darüber werden als Büros genutzt. Sparkassen-Sprecher Johannes-Heinrich Rahe sagte, die Vermietung sei weit fortgeschritten: " Von den 3600 Quadratmetern ist bis auf einen Rest von 350 Quadratmetern alles vermietet." Die zweite Etage wird die Sparkasse nutzen, die dritte komplett von einem Beratungsunternehmen übernommen. Das vierte Stockwerk ist nach seinen Angaben zum Teil vermarket.

Die Sparkasse habe in erster Linie mit regionalen Baufirmen zusammengearbeitet, sagte Rahe. " Wir fühlen uns der Wirtschaftsregion verpflichtet und tun auch was dafür."

Die Einweihung ist für November geplant. In den kommenden Wochen wird die Bretterwand abgebaut, die das mutmaßlich längste Kunstwerk Osnabrücks trägt. 50 Schüler der Felix-Nussbaum-Schule, der Wittekind-Realschule, des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums und der Anne-Frank-Schule hatten die 80 Meter lange Galerie gestaltet. Die Kunstwerke, die die Jugendliche zum Teil in Sonderschichten und Freistunden malten, werden den Schulen zurückgegeben, sagte Rahe.

Die Gerüste sind weg, das Eckhaus an der Möserstraße/ Wittekindstraße ist sichtbar. Die Sparkasse investiert rund zehn Millionen Euro. Politiker hatten die Investition begrüßt, aber die Fassaden-Gestaltung mit deutlichen Worten kritisiert. Foto Michael Hehmann
Autor:
hin


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