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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Hier haben Fußgänger Vorrang
Zwischenüberschrift:
Neue Optik für Zebrastreifen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Hier haben Fußgänger Vorrang

Neue Optik für Zebrastreifen

d.OSNABRÜCK. In die Länge gezogene Keile, geheimnisvolle geriffelte Streifen auf dem Bürgersteig - die Zebrastreifen haben ihr Gesicht verändert. Einfache weiße Balken auf der Fahrbahn reichen nicht mehr aus, um zu signalisieren: " Hier haben Fußgänger Vorrang."

Der brandneue Zebrastreifen auf der Rehmstraße, Höhe Sandstraße, gehört schon zur neuen Generation der Überquerungshilfen, wie Verkehrsplanerin Ulla Bauer vom Fachbereich Städtebau erklärt. " Jeder neue wird so aussehen, samt neuen gelblich scheinenden Laternen auf jeder Seite."

Die beiden Keilmarkierungen auf der Fahrbahn sind das Produkt eines Modellversuchs in Nordrhein-Westfalen. " Sie machen die Straße optisch schmaler und sind, so hat der Test gezeigt, auffälliger als der Zebrastreifen allein", erklärt sie. An der Magdalenenstraße zum Beispiel gibt es sie schon seit längerer Zeit.

Zweites Merkmal des Übergangs an der Rehmstraße (wie übrigens auch an der Knollstraße und der Bramstraße) sind die weißen geriffelten Pflasterungen auf dem Bürgersteig direkt vor dem Überweg. Es handelt sich um zwei Querstreifen, die durch einen Längsstreifen verbunden sind.

Das ist keine Anti-Rutsch-Pflasterung für Matschwetter, sondern, wie es im Amtsdeutsch heißt, ein Orientierungs- und Leitsystem für Sehbehinderte und Blinde.

" Bislang gibt es das schon an Bushaltestellen", sagt Ulla Bauer. Blinde und Sehbehinderte können mit ihrem Taststock die Markierung erkennen und genau den Beginn des Zebrastreifens erspüren. Der neue Zebrastreifen an der Rehmstraße wurde aus mehreren Gründen errichtet: zum einen, weil dort eine Bushaltestelle ist, zum anderen, weil dort der Schulweg vieler Kinder entlangführt, und zum Dritten, weil es hier direkt zum Moskaubad geht.

Brandneu und schon von weitem erkennbar: der Zebrastreifen auf der Rehmstraße.
Foto: Gert Westdörp

Damit Blinde und Sehbehinderte den Weg zum Zebrastreifen ertasten können, sind die weißen geriffelten Pflasterungen auf dem Bürgersteig.
Foto: Klaus Lindemann
Autor:
d.


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