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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erlaubt: Radler als Gegenverkehr
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Rücksicht auf Bierstraße Bedingung
Artikel:
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Originaltext:
Erlaubt: Radler als Gegenverkehr

Rücksicht auf Bierstraße Bedingung

OSNABRÜCK. " Sind das Fahrradparkplätze?", fragen Radler interessiert, wenn sie die rot gepflasterten Flächen in der Bierstraße sehen. Ein Missverständnis, das Franz Schürings vom Fachbereich Städtebau gern korrigiert: Es handelt sich um Ausweichbuchten, damit es bei Gegenverkehr nicht zu eng wird.

Seit gestern dürfen Radler das obere Ende der Bierstraße in beiden Richtungen befahren. Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip entfernte eigenhändig die Klebestreifen auf dem Schild, das ihnen das Recht dazu gibt. Dieses Recht haben sich die Radfahrer in der Vergangenheit einfach genommen, jetzt dürfen sie es auch offiziell.

Die Bierstraße ist auf dem Abschnitt zwischen Rißmüllerplatz und Lohstraße Einbahnstraße. Schon seit Jahren gibt es Pläne, diesen Abschnitt für Radler in beiden Richtungen freizugeben. Wegen der geringen Fahrbahnbreite von 3, 20 Metern tat sich die Stadt jedoch schwer mit diesem Vorhaben. Eine Verbreiterung auf 4, 50 Meter hätte über 150000 Euro gekostet, rechnet Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau vor.

Der neue Radverkehrsplan zeigte eine Lösung auf, die nur 35 000 Euro gekostet hat. An drei Stellen wurden rot gepflasterte Ausweichbuchten angelegt, auf denen die Pedalisten einen Moment verharren können, wenn ihnen ein breites Fahrzeug entgegenkommt.

Beide Seiten müssen also rücksichtsvoll miteinander umgehen. Darauf wies Oberbürgermeister Fip hin, der schon beobachtet hat, dass manche Autofahrer mit Kopfschütteln auf die Neuerung reagieren. Sei' s drum: " Alle müssen sich daran gewöhnen, dass das Fahrrad an Bedeutung gewinnt", fasste Fip gestern zusammen.

Gewöhnen müssen sich sowohl Auto- als auch Radfahrer an die neue Geschwindigkeitsbegrenzung: Es gilt Tempo 20, nicht wie bisher Tempo 30.

Ausweichbuchten für Radler sorgen dafür, dass es bei Gegenverkehr nicht zu eng wird in der Bierstraße. Foto: Gert Westdorp
Autor:
rll


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