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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Schlauer nach dem Waldspaziergang
Zwischenüberschrift:
Kinder und Eltern gehen mit dem Förster auf Spurensuche
Artikel:
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Originaltext:
Schlauer nach dem Waldspaziergang

Kinder und Eltern gehen mit dem Förster auf Spurensuche

OSNABRÜCK. Einen großen Teil der Ferien verbringen Kinder in der Natur, vor allem im Wald. Dort arbeiten auch Menschen, zum Beispiel Förster. Mit einem von ihnen, Walter Galisch, sind über 40 Kinder und viele Eltern am frühen Samstagmorgen zweieinhalb Stunden durch den Wald am Gut Leye gewandert.

Der Wald ist nicht nur ein Platz zum Arbeiten, sondern auch zum Leben. Viele Tiere leben dort. Gesehen haben die Kinder sie zwar nicht, aber sie wussten, dass sie da waren. Das haben sie an den Spuren erkannt, die unter anderem die Rehe hinterlassen haben. Und sie haben auch Tiere gehört. Walter Galisch kennt die Stimmen der Vögel und lauschte mit den Kindern im Wald. Dort hörten sie vor allem Ringeltauben.

Nach dem Gang durch den Wald sahen die Kinder dann doch noch ein paar Tiere: ein Eichhörnchen und einen Iltis. " Der stinkt", sagte der Förster über ihn. " Stinkt der immer noch?", fragte Leon (8). Nein, natürlich nicht, denn der Iltis war wie der Igel, den die Mädchen und Jungen auch noch sahen, ausgestopft. Walter Galisch benutzte die Modelle, um den Kindern etwas über diese Waldbewohner zu erzählen.

Ein Igel benötigt zum Beispiel ein bestimmtes Gewicht, um Winterschlaf halten zu können. " 200 Kilo", behauptete Jonas. Die meisten Kinder mussten lachen. Ungefähr 800 Gramm sind es, erklärte Walter Galisch, der seinen Vortrag kurz darauf beenden musste. " Wir haben Hunger", riefen einige Kinder, die sich auf die Erbsensuppe freuten, die es traditionell nach dem Spaziergang mit dem Förster durch das Gut Leye gibt.

Mit vollen Mündern ließen David (11), Paul (7), Jonas (12) und Mattis (7) den Ausflug in den Wald von Atter Revue passieren. David kennt sich dort gut aus, weil sein Opa in der Nähe wohnt und sie oft dort unterwegs sind. " Es ist immer wieder schön hier", meinte er. Den anderen Jungs hat es auch gut gefallen, obwohl der Wald Neuland für sie war. Eigentlich hatten sie gehofft, bei dem Spaziergang durch den Wald Tiere zu sehen. Dass es nicht so war, trübte ihre gute Stimmung nicht, denn sie waren hinterher schlauer, wie Mattis berichtete: " Ich weiß jetzt wie so ' n weißer Baum heißt: Birke."

Einige Tiere sahen die Kinder, die mit dem Förster Walter Galisch am Samstag durch den Wald am Gut Leye gingen. Die meisten waren aber ausgestopft.Fotos Jöm Wartens
Autor:
tw


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