User Online: 1 | Timeout: 18:05Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Leidenschaft und Tatendrang
Zwischenüberschrift:
Pistorius: Entspannung in der Arena - viel Arbeit am Güterbahnhof
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Leidenschaft und Tatendrang

Pistorius: Entspannung in der Arena - viel Arbeit am Güterbahnhof

OSNABRÜCK. Die Antwort kommt spontan: " Die osnatel Arena." Wer Boris Pistorius kennt, muss mit dieser Antwort rechnen, wenn er ihn nach dem seiner Meinung nach schönsten Platz in der Stadt fragt. Genauso muss man auf das Stichwort " Güterbahnhof" gefasst sein, wenn es um den hässlichsten Platz geht.

Pistorius ist bekennender VfL-Anhänger. " Alle zwei Wochen gehe ich in der Saison zum Heimspiel des VfL. Das sind für mich zwei Stunden Entspannung pur", so der SPD-Kandidat für das Oberbürgermeisteramt. Mit von der Partie sind dann in der Regel seine Frau, sein Bruder und sein Vater (83 Jahre), beide ebenso fußball-begeistert wie der SPD-Spitzenkandidat. Bei genauerem Hinsehen muss man aber feststellen, dass Pistorius bei der Wahl seines ganz persönlichen Lieblingsortes offensichtlich die emotionale Schönheit vor die optische stellt.

Zu den schönsten Arenen Deutsehlands lässt sich die ehemalige Bremer Brücke wahrlich nicht zählen. Das weiß auch Pistorius: " So richtig schön wäre das Stadion, wenn es eine Nordtribüne gäbe." Bis dahin ist es aber ein weiter Weg.

Geld wird die Stadt wohl auch in die Hand nehmen müssen, wenn sie den nach Ansicht von Pistorius hässlichsten Platz in der Stadt in Angriff nehmen will. Die Rede ist vom Güterbahnhof. " Hier muss dringend etwas passieren, um das gesamte Areal aufzuwerten", so Pistorius, der den Bogen weiterspannt bis zum Hasepark. Auch der könne nur profitieren, wenn das Areal rings um den Lokschuppen einer sinnvollen Nutzung zugeführt würde.

So einfach, darüber ist sich der Sozialdemokrat im Klaren, wird die Urbarmachung der Brachfläche aber nicht sein, denn das Gelände gehört der Bahn. Pistorius will nach der Sommerpause Wolfgang Tiefensee an seinen hässlichsten Platz führen, um den Bundesverkehrsminister davon zu überzeugen, dass an dieser Stelle dringender Handlungsbedarf besteht.

Mit der osnatel Arena und den Spielen des VfL verbindet Boris Pistorius Freizeit und Entspannung.

Der Güterbahnhof steht stadtentwicklungspolitisch ganz oben auf Pistorius' Liste. Fotos: Boris Pistorius

Fotografierte für uns: der OB-Kandidat Boris Pistorius.

Foto: Michael Hehmann
Autor:
Dietmar Kröger


Anfang der Liste Ende der Liste