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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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Weiche Nadeln, Zitrusduft und schneller Wuchs
Zwischenüberschrift:
Douglasien finden passendes Klima
Artikel:
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Originaltext:
Weiche Nadeln, Zitrusduft und schneller Wuchs

Douglasien finden passendes Klima

Von Marie-Luise Braun

Osnabrück
Ursprünglich war sie im Norden des amerikanischen Kontinents zu Hause. Ihren Namen erhielt die Douglasie von dem Schotten David Douglas. Der brachte 1827 einige Samen des Baums in seine Heimat. Von dort aus wurde die Pflanze aufs europäische Festland geholt.

Die Douglasie " hat einen besseren Holzzuwachs als Kiefer und Fichte", weiß Ludwig Hackelberg, Leiter des Forstamtes Osnabrück der Landwirtschaftskammer Weser-Ems.

Von sich aus würde die Douglasie - ganz untypisch für Neobiota - einheimische Pflanzenarten nicht verdrängen, betont Hackelberg. Allerdings wird sie wegen ihrer guten Eigenschaften, wie das gute Wachstum und eine große Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge, inzwischen immer mehr angebaut.

" Sie ist als Bauholz leichter zu handhaben als die Fichte", erklärt Forstamtsleiter Ludwig Hackelberg.

Gern wird das Holz für Außenbauarbeiten wie Fassaden oder Balkone und Überstände verwendet. Dass die Douglasie in unseren Breitengraden so gut gedeiht, hat seinen Grund, denn ursprünglich war sie in Europa zu Hause, aber: " Sie ist in der letzten großen Eiszeit hier ausgestorben", sagt Hackelberg. In Nordamerika jedoch überlebte sie.

Erste Douglasienpflänzlinge wurden nach der Rückkehr der Pflanze nach Europa in einer Baumschule in Klein-Flottbek bei Hamburg gezogen. Das älteste noch lebende Exemplar dieser Zucht wurde 1843 gepflanzt und steht im niedersächsischen Forstamt Hasbruch.

Was eigentlich hart und pieksig klingt, ist bei der Douglasie weich: ihre Nadeln. Beim Zerreiben entwickeln sie einen herrlichen Zitrusduft.

BIS ZU 50 METER HOCH können frei stehende Douglasien werden (hier ein Prachtexemplar aus dem Botanischen Garten in Osnabrück).
Foto: Elvira Parton
Autor:
Marie-Luise Braun


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