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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mehr Ruhe durch parkende Autos?
Zwischenüberschrift:
Caprivi-Kaserne im Bürgerforum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Caprivi und kein Ende. Die Verkehrssituation in unmittelbarer Umgebung des neuen Hörsaal-Gebäudes auf dem ehemaligen Kasernengelände war erneut das beherrschende Thema im Bürgerforum Weststadt/ Westerberg.

Die Anlieger der Blumenthalstraße beschwerten sich über zusätzlichen Verkehr trotz der neu eingeführten Schrankenregelung. Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip sprach sich für eine Kompromisslösung aus, nach der die Autofahrer auf dem Hinweg zur Fachhochschule über die Caprivistraße und auf dem Rückweg über die Blumenthalstraße geleitet werden sollen. Das sei doch eine " zumutbare und vernünftige Entwicklung".

Kopfschmerzen bereiten den Anwohnern auch die Abrollgeräusche der Fahrzeuge auf den gepflasterten Straßen. Von mehreren Seiten war zu hören, dass der Lärm gerade auf den erneuerten und verbreiterten Straßen gestiegen sei. Früher seien die Autos schon allein wegen des schlechten Straßenzustandes langsamer gefahren.

Denkmalpfleger Bruno Switala gab einen etwas kuriosen Rat: " Wäre ich dort Anwohner, ich würde meinen Wagen auf die Straße stellen." So würde die Durchfahrt wegen der geringeren Fahrbahnbreite erheblich erschwert, weil sich die Autos auf möglichen Gegenverkehr einstellen und deshalb zwangsläufig langsamer fahren müssten. OB Fip äußerte Verständnis für die Gebeutelten der Lärmbelästigung.

Ebenfalls vom Verkehr belästigt fühlen sich die Bewohner des Katharinenviertels, nur geht es dort um rücksichtslose Radfahrer. Man könne in der verkehrsberuhigten Zone nicht mehr gefahrlos vor die Tür treten, weil die Radler direkt an den Gebäuden entlangführen, um dem Kopfsteinpflaster auszuweichen.

Das dürften sie auch, stellte Franz Schürings vom Fachbereich Städtebau klar, allerdings nur in Schrittgeschwindigkeit (7 km/ h), die häufig überschritten werde. Nun wird überlegt, ob die Anwohner künstliche Hindernisse wie Blumenkübel installieren dürfen.

Die Frage, ob im Viertel das Bewohnerparken eingeführt wird, bezeichnete Schürings als völlig offen. Eine Befragung sämtlicher Haushalte solle klären, ob dies überhaupt gewünscht sei.
Autor:
hpet


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