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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Ziele systematisch unterlaufen?"
Zwischenüberschrift:
Wo bleiben Perspektiven für junge Familien?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
1.) " Das Referat Stadtentwicklung ist meiner Meinung nach auf dem richtigen Weg. Nur durch Unterstützung von Familien kann eine Landflucht aufgehalten werden. Nur, was nützen die besten Ideen und die attraktivsten Konzepte, wenn diese Ziele von der CDU/ FDP-Ratsmehrheit dieser Stadt systematisch unterlaufen werden? Nur einige Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit: Die Kindergartenbeiträge wurden heraufgesetzt (und werden jedes Jahr automatisch weiter steigen), das Kinderbüro wurde geschlossen, das Fest zum Weltkindertag wird vermutlich nicht stattfinden, weil es kein Geld dafür gibt (das war nämlich im Etat des Kinderbüros), das Seifenkistenrennen am Ziegenbrink wird nicht finanziell abgesichert, der Familieneintritt ins Nettebad gilt nur für zwei Erwachsene mit zwei Kindern (mehr Kinder müssen extra zahlen), der Preis für den Ferienpass wurde erhöht. Die Umsetzung der Idee der ' wachsenden Stadt' stelle ich mir aber anders vor, damit Osnabrück eine lebenswerte Stadt bleibt."

2.) " Jungen Familien Anreize zu bieten ist wichtig - mehr Bauplätze aber sind keine Lösung. Kürzlich erst sprachen Planer das längst offensichtliche aus: Die allzu , wilde' Ausschreibung von Wohn- und Gewerbegebieten hat in Stadt und Landkreis bereits zu erheblicher Zersiedlung geführt. Reiz und Lebensqualität bleiben da auf der Strecke. Kein Wunder, dass Bedarf besteht: Der Neubau ist besser gestellt gegenüber der Renovierung von Altbauten! Zugleich beklagt man die Verödung der Innenstädte, umgibt aber selbst kleine Orte mit , Gewerbeparks'. Zweifellos: Dadurch entstehen Arbeitsplätze. Oft aber nicht in der Zahl und Qualität, die den Verlust durch die planlos erscheinende Bautätigkeit rechtfertigen würden. Ein Bauplatz allein motiviert auch keineswegs zur Familiengründung: Dazu braucht es z. B. Perspektiven und Betreuungsangebote. Und gerade die fehlen oft genug, nicht nur für junge Familien, sondern auch für ältere Menschen, die in den kommenden Jahren die Mehrheit in unserer Gesellschaft bilden werden!"
Autor:
Christel Wachtel, Christian Seebass


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