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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Architekten sind begeistert, Anwohner nicht
Zwischenüberschrift:
Wettbewerbsentwurf soll an der Wilhelmsstraße realisiert werden - Bürgerbeteiligung beginnt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Westerberg (rll) Ökologisch, preiswert und architektonisch anspruchsvoll - so überschwänglich fiel das Lob für eine kleine Reihenhauszeile aus, die beim Architektenwettbewerb der Landesbausparkasse aufs Siegertreppchen kam. An der Wilhelmstraße soll der Wettbewerbsentwurf jetzt verwirklicht werden. Aber die Nachbarn sind alles andere als begeistert.

Die Reihenhäuser, die von dem jungen Bremer Architektenteam Ohlenbusch, Martens und Platz entworfen wurden, lassen Raum für Individuelle Lösungen. Nur die Erdgeschosse sind miteinander verbunden, während die Obergeschosse frei stehen.

Als die LBS nach einer geeigneten Fläche für ihr Modellprojekt suchte, besannen sich die Stadtplaner auf das provisorische Regenrückhaltebecken an der Wilhemstraße. Das wurde Ende der 90er Jahre für die Reihenhäuser an der Krochmannstraße gebaut, ist aber nicht mehr erforderlich, weil die Kanäle im Umfeld Inzwischen leistungsfähiger geworden sind. Nicht nur das Becken soll überbaut werden, sondern auch der benachbarte Kinderspielplatz. Die Siedler der Krochmannstraße haben ihn angelegt. Mit Zustimmung der Stadt, aber im Bewusstsein, dass an dieser Stelle eines Tages weitere Reihenhäuser gebaut werden sollen. So steht es im Bebauungsplan, der seit elf Jahren rechtskräftig ist.

Soll der preisgekrönte Entwurf aus dem LBS-Wettbewerb an der Wilhelmstraße realisiert werden, muss dieser Plan erst einmal geändert werden. Nur geringfügig, wie Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau, betont. An den Gebäudehöhenändere sich nichts. Die Häuser sollen jedoch - anders als bisher vorgesehen - über eine Stichstraße von Norden her erschlossen werden. Damit, aber auch mit anderen Details sind die Nachbarn jedoch nicht einverstanden.

Der Bebauungsplan Nr. 217 (Max-Reger-Straße/ südlich Krochmannstraße) geht jetzt in die Bürgerbeteiligung. Vom 8. Juni bis zum 8. Juli ist der Entwurf im Internet unter www.osnabrueck.de zu sehen. Zugleich liegt er im Fachbereich Städtebau öffentlich aus (Dominikanerkloster, Hasemauer 1). Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen im Fachbereich Städtebau abgegeben werden, die in das weitere Verfahren eingehen, und zwar als Brief, E-Mail oder auch mündlich zur Niederschrift.

KEIN DURCHGEHENDER FIRST, aber viel Raum für individuelle Lösungen: So sieht der preisgekrönte Architektenentwurf für die Wilhelmstraße aus. Foto: Archiv

DAS REGENRÜCKHALTEBECKEN an der Wilhelmstraße ist überflüssig geworden, jetzt soll auf dieser Fläche das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs realisiert werden. Foto: Jörn Martens
Autor:
rll


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