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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Auch eine Form der Lernmotivation
Zwischenüberschrift:
Das Ratsgymnasium bezog den neuen Anbau - Kosten über drei Millionen Euro
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (klu) " Es ist das Ende unserer babylonischen Gefangenschaft in der Hakenstraße. Wir sind ins gelobte Land zurückgekehrt", freute sich Schulleiter Hartmut Ranke bei der Eröffnung des neuen Erweiterungsbaus am Ratsgymnasium. Gestern übergab Architekt Wilhelm Portner die Schlüssel des Gebäudes und beendete damit auch offiziell das sechsmonatige Exil von rund 400 Rats-Schülern auf dem Gelände an der Hakenstraße.

Besonderen Dank sprach Schulleiter Ranke dem Rat der Stadt aus, für die Bereitstellung der finanziellen Mittel zur Sanierung der Schule und den Bau des Erweiterungsgebäudes. " Es ist uns sehr bewusst, wie schwer diese Entscheidung zu treffen war." Drei Millionen Euro waren für das neue Gebäude eingeplant, in dem nun die neunten, zehnten und zwei elfte Klassen beheimatet sind. Und Architekt Wilhelm Pörtner konnte schon jetzt andeuten, dass die Kosten sogar unter der veranschlagten Summe liegen werden. " Funktional und ästhetisch", beschrieb Ranke das Ergebnis der Arbeiten: " Ein glänzender und strahlender Palast." Äußerlich herrschten nun ideale Bedingungen, so der Schulleiter: " Wir sehen uns verpflichtet, diese Investitionen zu rechtfertigen."

" Wenn heute Geld in Schule und Ausbildung investiert wird, so ist das eine gute Investition", sagte Oberbürgermeister Hans-jürgen Fip. Die kurze Bauzeit von etwa einem Jahr sei eine stramme Leistung der Planer und Bauleute. Sowohl städtebaulich als auch stadtplanerisch finde das neue Gebäude Anerkennung: " Sie können stolz darauf sein, dass sie das alles so hinbekommen haben."

Im Rückblick sei das Projekt problemloser gewesen als gedacht, freute sich Architekt Wilhelm Pörtner. " Es ging uns darum, ein kompaktes Gebäude zu schaffen. Das wird sich auch langfristig positiv auf die Betriebskosten auswirken", erklärte Pörtner. Das Erweiterungsgebäude bildet eine Verlängerung des Altbaus der Schule. Durch seine Lage schirme das Gebäude den Verkehrslärm vom Wall her ab. Das gelte auch für die zwölf Klassenräume, denn die seien ganz bewusst zum Pausenhof hin ausgerichtet.

Auch die Lehrer, Schüler und Eltern freuten sich über das neue Schulgebäude. " Wir sind erleichtert, dass die Zeit im Ghetto zu Ende ist", sagte Schulsprecher Christian Wagner in Erinnerung an das Provisorium in Containern. " Wir Lehrer sind froh und glücklich, hier unterrichten zu dürfen", sagte Imke Loock für die Lehrerschaft. Auch Schulelternrat Michael Borges würdigte die Fantasie, den Mut und die Arbeit aller Beteiligten.

Positive Auswirkungen des neuen Gebäudes konnte Schulleiter Ranke schon feststellen: " Sowohl Lehrer als auch Schüler empfinden es als Befreiung. Das habe ich mir nicht so vorgestellt, wie die Raumatmosphäre auch Einfluss auf das Miteinander der Schüler hat."

SCHLÜSSELÜBERGABE: Architekt Wilhelm Pörtner, OB Hans-Jürgen Fip und Schulleiter Hartmut Ranke. Foto: Lindemann
Autor:
klu


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