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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Das Piesberger Schwergewicht ziert Düstrup
Zwischenüberschrift:
Kreisel nicht ganz neu, aber gefeiert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Piesberger Schwergewicht ziert Düstrup

Kreisel nicht ganz neu, aber gefeiert

Voxtrup (hpet) Wer am Samstag kurz nach elf von der Düstruper in die Sandforter Straße wollte, sah sich einem unüberwindbaren Hindernis ausgesetzt. Der Verkehr kam vorübergehend zum Erliegen, als die Voxtruper mit Ortsbürgermeister Ulf Jürgens an der Spitze die Eröffnung des Düstruper Kreisels feierten.

Ortskundige werden sich wundern: Den Kreisel zwisehen Düstruper und Sandforter Straße gibt es schon etwas länger. Richtig, bereits seit einem knappen Jahr sorge der Rundverkehr für mehr Sicherheit, berichtete Jürgens. Vor allem Fußgänger hätten es seitdem leichter, die Straßen zu überqueren. Und außerdem sehe die Kreuzung jetzt auch schön aus.

Das sei auch der Grund, warum der Festakt erst jetzt begangen werde. Man habe die Runde erst mit dem Stein auf der Mittelinsel einweihen wollen. Und als der dann im Herbst kam, sei es doch schon recht trostlos gewesen. So habe sich der Ortsrat auf den freundlicheren Frühlingstermin geeinigt.

Und in der Tat: Bei warmen 20 Grad schmeckten Bratwurst und Bier einfach besser. Denn nach dem offiziellen Teil ging es mit der Feier erst so richtig los. " Innerhalb einer Woche" (Jürgens) hatten die ansässigen Geschäfte ein kleines Straßenfest mit Kinderschminken, Glücksrad und Tombola organisiert.

Wer wollte, konnte an einem Mosaik mitarbeiten, das den Kreiselstein mit seinem neuen Gesicht abbilden sollte. In der Nacht vor der Feier hatten Hartmut Treidel und Johannes Maßmann das Piesberger Schwergewicht mit dem Voxtruper Wappen und dem Schriftzug " Düstrup" versehen. Zur Belohnung erhielten sie einen Scheck und ein besonderes Backunikat.

Die Bäckerei Rahe hatte eigens für den Anlass ein rundes Kartoffelkreiselbrot entworfen. " Wenn das gut ankommt, werden wir es auch weiter produzieren", versprach Bäckereimeister Hans Rahe. Dann allerdings in ovaler Form. Da hat man noch mehr Brot fürs Geld.

DÜSTRUPER ERFINDUNG: Bäckermeister Hans Rahe holt das Kreiselbrot aus dem Holzofen.

EIN STEIN, WER HÄTTE ES GEDACHT... Aber zumindest Wappen und Schriftzug waren neu für die Düstruper, als Ortsbürgermeister Ulf Jürgens (links) gemeinsam mit Eva-Maria Westermann und Wulf-Sigmar Mierke das " Geheimnis" lüftete. Fotos: Thomas Osterfeld
Autor:
hpet


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