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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schwarzenegger gibt Gas beim Wasserstoffauto
Zwischenüberschrift:
Umweltfreundliche Energie der Zukunft
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schwarzenegger gibt Gas beim Wasserstoffauto

Umweltfreundliche Energie der Zukunft

Osnabrück

Nach jahrelangem Anstieg der Ölpreise suchen Forscher renommierter Autohersteller nach einer Alternative zum teuren Benzin. So haben Firmen wie DaimlerChrysIer, Ford, Toyota, Mazda, Nissan, BMW und VW die Idee des Wasserstoffantriebs entwickelt. Eines dieser Forschungsergebnisse ist die F-Cell-A-Klasse von DaimlerChrysIer, die im Fuhrpark des Bundeskanzleramtes getestet wird.

Dieser wasserstoffbetriebene Prototyp des Stuttgarter Autobauers wird bereitgestellt, um die neue Antriebstechnik in einem Experiment " ordentlich ranzunehmen", wie es Dr. Seeba, der Leiter des Kanzleramtfuhrparks, in einem Interview in Stuttgart formulierte.

Jedoch werden die F-Cell-A-Klassen vorläufig einige der wenigen mit Wasserstoff betriebenen Autos auf Europas Straßen sein. Denn obwohl alternativ angetriebene Fahrzeuge schon produziert werden könnten, dürfen die Techniker dies nicht. Ein möglicher Grund dafür ist die fehlende Infrastruktur. Genau diese Infrastruktur wird bis zum Jahr 2008 vorhanden sein, so kündigte es jedenfalls Arnold Schwarzenegger, der Gouverneur von Kalifornien, an. In seinem Bundesstaat soll bis dahin ein flächendeckendes Netzwerk von Wasserstofftankstellen bestehen. Im Gegensatz dazu hat Deutschland gerade einmal eine offizielle Wasserstofftankstelle, welche in der Nähe des Münchner Flughafens steht.

Die Relevanz des Projektes " Wasserstoffauto" unterstreicht Dr. Seeba nachdrücklich: " Wenn wir nicht heute die Anforderungen von Mobilität und Klimaschutz in Einklang bringen, werden wir im nächsten Jahrzehnt über keine weltweit einsetzbaren Alternativen zum Auto von heute verfügen. Wir müssen daher jetzt neue Technologien marktreif machen. Zukunft braucht Vorbilder."

Gegenwärtig sammeln die Ingenieure noch Erfahrungen mit der neuen Technologie. Die Entwicklungsabteilung der Adam Opel AG plant gegenwärtig beispielsweise eine 10 000 km lange Testfahrt quer durch Europa, um im Praxistest Erfahrungen zu sammeln. Dennoch zieht sich insgesamt die Serienproduktion der Autos weiter hin, auch wenn die Hersteller schon oft angekündigt haben, dass es bis zum ersten serienreifen Fahrzeug nur noch wenige Jahre seien. BMW hat sich als Ziel gesetzt, mit der Serienproduktion in zehn Jahren zu beginnen. Man darf also gespannt sein, wann endlich die Umwelt durch den Einsatz von Wasserstoffautos entlastet wird.

KLASSE-Artikel: Schüler als Umweltreporter

Osnabrück

Der Artikel über die mit Wasserstoff angetriebenen Fahrzeuge wurde von den Schülern Frithjof Galitz, Julius Jakobi und Philipp Krausewit aus der Klasse 9 L des Gymnasiums Carolinum verfasst. Die Schüler, betreut von ihrem Fachlehrer Dr. Holger Mannigel, beteiligen sich mit ihrer Klasse am KLASSE!- Projekt der Neuen OZ, dem Medienprojekt für die 8. und 9. Klassen aller Schulformen. Neben der vierwöchigen Zeitungslieferung für alle teilnehmenden Schüler gehört auch ein Artikelwettbewerb zum Angebot. Alle Schüler, die am KLASSE!- Projekt der Neuen OZ teilnehmen, können sich bis zum Ende des Schuljahres mit eigenen Artikeln an einem Wettbewerb beteiligen. Die Artikel müssen sich mit Umweltthemen beschäftigen. Eine Jury sucht in den Sommerferien die besten drei Beiträge jeder Schulform aus.

WASSERSTOFFAUTOS entlasten die Umwelt, die Technik gibt es schon, aber noch sind sie auf den Straßen absolut selten unterwegs. Foto: dpa


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