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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Keiner soll mehr in der Kälte stehen
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Friedhofskapelle Haste: Lang ersehnte Erweiterung beginnt nach Ostern
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Originaltext:
Keiner soll mehr in der Kälte stehen

Friedhofskapelle Haste: Lang ersehnte Erweiterung beginnt nach Ostern

gil OSNABRÜCK. Enge und Kälte sollen ein Ende haben in der Kapelle des Haster Friedhofs. Nachdem die Hasteraner im vergangenen Jahr wegen des strapazierten Stadt-Haushalts noch einmal vertröstet wurden, erfüllt sich jetzt ein über 20 Jahre gehegter Wunsch: Die Kapelle wird umfassend erneuert.

Am 24. April startet der Umbau. Bis Allerheiligen sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Eine komplette Entkernung der 1946 errichteten kleinen Bruchsteinkapelle, die als denkmalwürdig eingestuft wurde, bringt 40 Quadratmeter Raumgewinn für die Aussegnungshalle. " Bei 70 bis 80 Sitzplätzen muss dann kein Trauernder mehr draußen unter den Rundbögen stehen", meint Ulrich Rauß vom Fachdienst Hochbauten der Stadt Osnabrück als Planer und Architekt.

Zur Aufhellung der bislang etwas düsteren Halle sind ein gelber Marmorboden sowie zusätzliche, zum Teil bodentiefe Fenster geplant. Mit Segmentbögen, Sprossen und leicht getöntem Kathedralglas bleiben sie im gleichen Stil wie die bereits vorhandenen.

Anstelle der dürftigen Gasthermen, die der Kälte kaum trotzen, heizen demnächst elektrische Infrarotstrahler nach Bedarf das Gebäude.

Zur Südwest-Seite wird an das Sichtmauerwerk der Außenwand ein Flur mit Glasdach angebaut. Dahinter entstehen in einem Neubau mit Erkern vier Aufbahrungszellen, die sich durch mobile Trennwände in zwei größere " Familienverabschiedungszimmer" verwandeln lassen, mit Sitzgelegenheiten für mehrere Angehörige. " Eine Neuheit für Osnabrück, die im Herbst letzten Jahres im Unweltausschuss beschlossen wurde", so Rauß. Besonders dadurch habe sich die Kostenkalkulation um fast zehn Prozent auf 329 000 Euro erhöht. Eine auch von Friedhofsbesuchern zu benutzende behindertengerechte Toilette und ein Raum für Kränze und Träger runden das Ganze ab.

Die Umbauten " beseitigen vorhandene Engpässe und verbessern den Ablauf der Aussegnung", so Rauß. In der Außenansicht zeigt später der 70-Quadratmeter-Anbau gezielt seinen modernen Charakter: in Sandsteinfarben verputzt, mit Pultdach und Glaselement.

Ein Anbau und viele Fenster die Südost-Ansicht der zukünftigen Haster Friedhofskapelle.
Autor:
gil


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