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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Bedarfshaltestelle? Das wird vermutlich nichts
Zwischenüberschrift:
Senioren wollen Halt an der Rehmstraße
Artikel:
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Originaltext:
Bedarfshaltestelle? Das wird vermutlich nichts

Senioren wollen Halt an der Rehmstraße

gil OSNABRÜCK. Mehrmals die Fahrbahn überqueren und über den Rasen des Hoffmeyerplatzes marschieren müssen Bewohner des Bischof-Lilje-Altenzentrums, wenn sie mit dem Bus Einkäufe erledigen wollen. Denn der Bus braust vorbei an Apotheke und Supermarkt und gibt seine Fahrgäste erst eine Ecke weiter zum Ausstieg frei. Deshalb haben sie mehrfach die Stadtwerke um eine zusätzliche Bedarfshaltestelle gebeten. Erst kürzlich wurde diese Bitte wieder beim Busfahrtraining geäußert, bei dem die Stadtwerke mit Tipps und Tricks den Senioren in die öffentlichen Verkehrsmittel halfen. Trainer Sascha Vidmär aus der Marketingabteilung der Stadtwerke versprach, das Anliegen noch einmal vorzubringen. Auf ihre Briefe nämlich halte Wortführerin Marlies Oberschelp nie etwas gehört. " Wenn Menschen nicht gut laufen können, ist der Weg dort zu weit. Einige Damen sehen sich gezwungen, mit dem Taxi einzukaufen", erzählt die 70-Jährige. Alle , Selbstversorger des Betreuten Wohnens hätten großes Interesse an einem Halt stadteinwärts vor den Geschäften in der Rehmstraße. " Auch mobile Leute aus dem Altenheim", ergänzt Pflegeleiterin Martina Thalmann. Vidmar gab den Fall weiter. Harald Schulte vom Bereich Planung gibt Auskunft: Er habe einen Brief mit diesem Wunsch vorliegen und werde " in den nächsten Tagen antworten". Für den Wunsch sehe es aber nicht gut aus. Der Begriff " Bedarfshaltestelle" werde gerne verwendet, jedoch sei das eine Haltestelle wie jede andere auch. " Die Haltestelle muss komplett und ordnungsgemäß ausgebaut werden. Sonst macht die Straßenverkehrsbehörde nicht mit. Da müsste ein Hochbordstein angelegt werden, besonders für die alten Leute." Wie oft jemand aussteige, sei unerheblich.

Schulte will noch mal mit den Verkehrsbetrieben und der Straßenverkehrsbehörde sprechen, verweist aber gleichzeitig darauf, dass das Thema vor Jahren schon einmal anstand. Seine Prognose: " Das wird vermutlich nichts werden." Warum? " Aus Verkehrssicherheitsgründen. Dort ist es unübersichtlich und eng."

Umständlich finden die Senioren aus dem Bischof-Lilje-Heim das Aussteigen am Hoffmeyerplatz. Sie wollen einen Halt an der Rehmstraße. Foto: Michael Hehmann
Autor:
gil


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