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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Was Kinder wollen, ist kein Quatsch
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Loki stellte auf dem Wochenmarkt seine "blaue Röhre" auf
Artikel:
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Originaltext:
Was Kinder wollen, ist kein Quatsch

Loki stellte auf dem Wochenmarkt seine " blaue Röhre" auf

hmd OSNABRÜCK. Leon und Moritz, beide 6, sind mit ihrem Spielplatz am Pappelsee nicht zufrieden: Nur ein Spielgerüst, dazu im Sommer alles voll mit Brennnesseln. Unzureichende Spielplätze oder gefährliche Schulwege, das sind die Themen, die die Lokale Kinderinteressenvertretung aufgreift. Am Samstag präsentierte sich " Loki" am Osnabrücker Wochenmarkt.

Gedacht ist die Aktion als symbolische Wiedereröffnung des Kinderbüros für einen Tag. Dies war im vergangenen Jahr geschlossen worden und hat laut der Initiatoren Christel Wachtel, Heiko Panzer und Uli Sommer eine Lücke hinterlassen. Als Folge hatte sich der offene SPD-Arbeitskreis gegründet, der aber parteiunabhängig tätig sein soll und Kindern eine neue Anlaufstelle bieten will.

Bislang war die neu gegründete Vertretung direkt in die Stadtteile gegangen, um die Probleme vor Ort aufzugreifen. Mit der Aktion am Samstag möchte der Arbeitskreis stadtweit die Kinderinteressen in den Blickpunkt rücken. Auf derartige Initiativen hätten viele Bürger gewartet, ist Sommer überzeugt: " Es gibt niemanden, der sagt, was ist das denn für ein Quatsch."

Am Löwenpudel haben Wachtel, Sommer und Panzer zudem eine größere Version der " blauen Röhre" aufgestellt, in die Kinder ihre Wünsche schriftlich einwerfen können. Bis zur Schließung des Kinderbüros waren diese Postkästen in allen Grundschulen angebracht und auch häufig genutzt worden, berichtet Christel Wachtel.

Die Anregungen von Kindern und Eltern wird Loki an die entsprechenden Stellen der Verwaltung weiterleiten, etwa an den Eigenbetrieb Grün und Umwelt oder den Fachbereich Kinder, Jugendliche und Familien. Ein schon häufig angetragenes Thema: Die Spielfläche Ecke Krochmannstraße / Wilhelmstraße, die nun als Baugrundstück verwendet werden soll, während der als Ersatz gedachte Spielplatz an der Pfitznerstraße nicht mehr in der Prioritätenliste der Stadt aufgeführt ist.

Anregungen erwünscht: Heiko Panzer, Christel Wachtel und Uli Sommer erkundigten sich am Löwenpudel nach Kinderwünschen. Hier mit Moritz und Leon. Foto: Elvira Parton
Autor:
hmd


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