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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Diesmal trifft es die Bremer Straße
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke erneuern bis Ende 2006 alle Versorgungsleitungen
Artikel:
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Originaltext:
Diesmal trifft es die Bremer Straße

Stadtwerke erneuern bis Ende 2006 alle Versorgungsleitungen

Osnabrück (dk)

Die Stadtwerke buddeln mal wieder. Diesmal ist es die Bremer Straße zwischen Luisenstraße und Gartlager Weg, auf der Anwohner und Autofahrer bis 2006 Einschränkungen hinnehmen müssen. Allerdings werden die Behinderungen so klein wie möglich gehalten, verspricht das Versorgungsunternehmen.

Eine Fahrspur pro Richtung soll während der gesamten Bauzeit frei bleiben. Erst wenn der Engpass unter der Bremer Brücke in Angriff genommen wird - voraussichtlich in den Sommer- und Herbstferien -, muss mittels einer Ampelschaltung der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet werden.

" Was sein muss, muss eben sein", könnten die Stadtwerke als Losung ausgeben. Die Arbeiten an der Bremer Straße fallen zum Teil in das " Grauguss-Programm" des Versorgungsunternehmens. Die alten Erdgasleitungen aus Grauguss werden dabei durch Kunststoffrohre ersetzt. " Grauguss ist spröder als Kunststoff", weiß Stadtwerke-Sprecher Robert Woggon. Die Belastungen im Erdreich durch unterschiedliche Temperaturen oder auch den Straßenverkehr stellten eine Belastung für das Material dar. Da sei es auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll, die Leitungen auszuwechseln. 1996 wurde das Programm in Angriff genommen. Die Stadtwerke kamen damit einer Forderung des Umweltministeriums zuvor, das den Austausch der alten Rohre verlangte. 2, 5 Millionen Euro investiert das Unternehmen jährlich in die auf zehn Jahre angelegte Maßnahme. Zeitgleich mit der Erneuerung der Gasleitung sanieren die Stadtwerke auch noch die Leitungen für Strom, Wasser und Abwasser.

Das ganz große Programm wird also in den kommenden 18 Monaten an der Bremer Straße ablaufen. Warum so geballt? " Wenn wir schon für Unannehmlichkeiten sorgen müssen, dann wollen wir auch gleich alles in eins erledigen", sagt Wolfgang Birkenbusch, Geschäftsbereichleiter der Stadtwerke für Energie, Wasser und Abwasser. Von den 2000 Baustellen, die von den Stadtwerken jährlich unterhalten werden, ist die Bremer Straße das größte Projekt.

" Wir versuchen mit einer Öffnung so viel wie möglich zu erledigen", unterstreicht Stadtwerke-Sprecher Robert Woggon. Also greift auch das zweite große Projekt der Stadtwerke, nämlich die flächendeckende Umstellung von Misch- auf Trennsystem für Regen- und Abwasser. Bislang liefen beide in einem Rohr in die Kläranlage. Das Regenwasser müsse aber nicht aufwändig gesäubert werden: " Das ist nicht umweltfreundlich und kostet viel Energie für die Reinigung." Im Gegensatz zum Abwasser reiche es, wenn das Regenwasser in der Kläranlage vorgeklärt werde. Und so wird also auch die Bremer Straße bald über ein Trennsystem verfügen

Und wer das Gefühl nicht loswird, die Stadtwerke baggerten fast an jeder Straßenecke, sei beruhigt. Zwar habe man mit der Lotter Straße noch ein zweites Großprojekt, im Übrigen lägen die Baustellentätigkeiten aber in einer durchaus üblichen Größenordnung. " Irgendwo müssen wir immer mal sanieren", sagt Woggon. Kein Wunder bei 4500 Kilometer Leitungen unter Osnabrücks Straßen und Gehwegen.

GEBUDDELT wird seit neuestem auf der Bremer Straße zwischen Luisenstraße und Gartlager Weg, wie hier am gestrigen Montag an der Einmündung Schützenstraße. Bis Ende 2006 sollen die Arbeiten insgesamt dauern. Foto: Gert Westdörp
Autor:
dk


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