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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Hafenkräne haben wieder mehr zu tun
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke melden den höchsten Umschlag seit 25 Jahren - Rolfes: Kanalbau vorantreiben
Artikel:
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Originaltext:
Die Hafenkräne haben wieder mehr zu tun

Stadtwerke melden den höchsten Umschlag seit 25 Jahren - Rolfes: Kanalausbau vorantreiben

Osnabrück (hin)
1, 3 Millionen Tonnen wurden 2004 im Osnabrücker Hafen umgeschlagen - so viel wie seit 25 Jahren nicht mehr.

Umgeladen werden vor allem Massengüter: Schrott für das Georgsmarienhütter Stahlwerk, Steine aus dem Piesberg, Mineralöl und Zellstoff. Der Güterumschlag wächst seit fünf Jahren stetig. Nach dem Tiefpunkt 1999 mit weniger als 880000 stieg der Umschlag bis 2004 auf 1, 3 Millionen Tonnen, wobei die Hälfte auf dem Wasser, die etwa andere Hälfte auf Schienen befördert wird. 2600 Arbeitsplätze hängen vom Hafen ab, der den Stadtwerken gehört.

240 Schiffe laufen jährlich ein. " Es könnten fünf- oder sechsmal so viele sein", sagte gestern Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes. " Aber wir arbeiten daran..." Gearbeitet wird daran unter anderem in der " Hafenrunde", zu der sich die Hafenanlieger im Sommer 2004 zusammengefunden haben. Gestern saßen die Firmenvertreter zusammen, um Bilanz zu ziehen und Werbung in eigener Sache zu machen.

Der Hafen sei " ausbaufähig", sagte Rolfes. 240 Schiffe werden jährlich be- und entladen, es könnten weit über tausend sein. Entlang der Wasserstraße arbeiten heute 60 Unternehmen. 39 Hektar Industriefläche liegen noch brach. Die Zukunft des Hafens hängt vom Ausbau des Stichkanals ab, für den der Bund zuständig ist. Bis 2010 soll die Wasserstraße verbreitert sein. Heute können den Hafen Schiffe von höchstens 80 Meter Länge ansteuern. Solche Schiffe werden nicht mehr gebaut. Die Zukunft gehört Kähnen, die mindestens 110 Meter lang sind. Ein besonderes Interesse am Kanalausbau haben die " Schrottis" (Branchenname für die Rohstoff Recycling GmbH). Der Schrotthandel würde nach Angaben von Geschäftsführer Frank Düssler 500000 Euro im Jahr sparen, wenn die großen Schiffe anlanden könnten.

Die Kanalverbreiterung hat nur Sinn, wenn auch die Schleusen Hollage und Haste ausgebaut werden. Damit soll nach 2010 begonnen werden. Geschätzte Kosten je Schleuse: 60 Millionen Euro.

DIE ROHSTOFF RECYCLING GmbH liefert den Schrott für das GMHütter Stahlwerk und ist einer der wichtigsten Betriebe im Hafen. Das Foto stammt aus einem hochwertigen Notizbuch, das die " Hafenrunde" Geschäftspartnern schenkt, um Werbung für den Hafen zu machen.
Foto: Thien-Franck
Autor:
hin


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