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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die letzten Bastionen der Natur
Zwischenüberschrift:
"Grünes Netz" in der Stadt: Zusammenleben von Mensch und Tier
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (nina)

Fröhliches Vögelgezwitscher, der Duft von frischem Gras - und dazu nervtötender Baulärm. Auch am Steinbruch am Westerberg, der ersten Station des " Grünen Netzes", gibt es Natur pur nur noch mit Einschränkungen. Mit dem Projekt " Grünes Netz" will die Stadt an sieben Orten aufzeigen, wo das Zusammenleben von Mensch und Tier im Stadtgebiet noch funktioniert.

" Nehmen wir sie mit nach Hause?" fragt die verzückte Frau ihren Mann, von einer Fledermaus umschwirrt. " Du gehörst in die Natur", sagt der Mann gönnerhaft zur Fledermaus. Eine mögliche Begegnung zwischen Mensch und Tier, die das Improvisationstheater " Improteus" zum Auftakt des " Grünen Netzes" im Steinbruch am Blumenhaller zeigt. Im Zeitalter der Antike begegnen sich Mensch und Fledermaus dann ganz anders: " Heute will ich gegen die Fledermaus kämpfen", gibt sich der römische Legionär kämpferisch, gespielt von Clemens Nietfeld. Doch letztendlich finden Legionär und Fledermaus dann doch zusammen.

Die Inszenierung mit der Fledermaus ist keine Spinnerei, sondern ein Hinweis auf die verschiedenen Fledermausarten, die im Steinbruch überwintern: Das Braune Langohr, die Teichfledermaus oder die Wasserfledermaus.

Für Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip ist das " Grüne Netz" ein " Zugang zur Identität der Stadt". Margret Baumann, Projektleiterin, wird konkreter: " Das Grüne Netz zeigt Orte, an denen Natur in der Stadt noch erlebbar ist." Und das ist im Steinbruch neben den Vampiren der Lüfte auch der Magerrasen oder die Birken, die sich als Erste im Steinbruch wieder ansiedeln. " Der Steinbruch wurde vom Menschen stark genutzt. Die Birken sind die Pioniere", sagt sie.

Die Natursteinmauer am Hasefriedhof, Amphibien im Bürgerpark oder der Eisvogel am Herrenteichswall - das sind Stationen des " Grünen Netzes". Nächste Station wird Mitte Mai der Bürgerpark sein. " Dort haben sich im Teich viele Amphibien angesiedelt", sagt Margret Baumann. Mehr verrät sie aber noch nicht.

DER FLUG DER FLEDERMAUS: Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip (links) eröffnete jetzt das " Grüne Netz", das an sieben Stationen aufzeigen will, wo das Zusammenleben von Mensch und Tier noch funktioniert. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
nina


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