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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ampel am Ring lässt auf sich warten
Zwischenüberschrift:
Seit Monaten hoffen Fußgänger auf einen sicheren Überweg vor dem Kino
Artikel:
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Originaltext:
Ampel am Ring lässt auf sich warten

Seit Monaten hoffen Fußgänger auf einen sicheren Überweg vor dem Kino

Osnabrück (de)
Wer in Osnabrück ins Cinema-Arthouse möchte, lebt gefährlich. Immer wieder stehen Kinogänger am Remarque-Ring und wenden ratlos den Kopf. Autos von beiden Seiten und keine Möglichkeit, die Straße zu überqueren. Eine Bauampel konnte vorübergehend helfen, doch diese wurde vergangenes Jahr abgebaut. Ein Ersatz lässt schon seit Monaten auf sich warten.

Bereits im November vorigen Jahres setzten sich Schüler der Domschule und der Agenda-Arbeitskreis Stadtplanung für eine Fußgängerampel am Erich-Maria-Remarque-Ring auf Höhe des Kinos ein. Der Auslöser war ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin ums Leben kam. Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel sieht diese Forderung ein: Der Abstand zwischen den Ampeln am Berliner Platz und dem Nonnenpfad sei mit 500 Metern in der Tat sehr groß.

Wie sinnvoll und bequem ein ampelgesicherter Übergang an dieser Stelle sein kann, erlebten die Osnabrücker, als monatelang an der Einmündung der Karlstraße in den Ring die Behelfsampel einer Baufirma stand. So gelangten Fußgänger sowohl vom Kino und dem dazugehörigen Parkhaus über den Herrenteichswall in die Stadt als auch umgekehrt von der Stadt ins Kino, ohne den Umweg über Berliner Platz oder Nonnenpfad machen zu müssen. Nachdem die Bauarbeiten jedoch abgeschlossen waren, packte die Baufirma ihre Ampel wieder ein.

Die Folge: Viele Fußgänger haben sich an diese bequeme Möglichkeit gewöhnt, den Ring dort zu überqueren, und schlängeln sich nun weiterhin durch den dichten Autoverkehr über den Ring. Eine lebensgefährliche Situation.

Eine Fußgängerzählung der Verwaltung bestätigte nun den starken Strom an Straßenüberquerern vor dem Kino. " Wir haben den Wunsch und die Notwendigkeit für eine Ampel eingesenen", sagt Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau, doch es gebe bestimmte Rahmenbedingungen. So wird sich durch den Umbau des Neumarkts die Verkehrssituation auf dem Ring ändern. Im Zuge dessen müsste ein Umbau des Berliner Platzes und des Remarque-Rings angedacht werden. Günstig sei es natürlich, den Bau der Ampel mit den Bauarbeiten rund um den Neumarkt zu koppeln.

Auch Verkehrsplaner Apel will den Masterplan für den Neumarkt erst abgesegnet sehen und rechnet frühestens ab 2007 mit dem Bau der Ampel. Geplante Kosten: 25000 Euro. Sollte sich die Planung des Neumarkts jedoch um Jahre verzögern, so Schmidt, könne man den Ampelbau auf frühestens 2006 vorziehen.

AUGEN ZU UND DURCH: So scheinen viele Kinogänger zu denken, wenn sie sich durch den dichten Verkehr über den Remarque-Ring schlängeln. Die nächsten Ampeln am Berliner Platz und Nonnenpfad sind einfach zu weit weg.
Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
de


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