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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Arbeitsplätze vor Ort durch Solarenergie
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Strom nicht nur bei Sonnenschein: Fotovoltaik-Anlage bei k+s in zwei Tagen installiert
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Arbeitsplätze vor Ort durch Solarenergie

Strom nicht nur bei Sonnenschein: Fotovoltaik-Anlage bei k+ s in zwei Tagen installiert

Von Thomas Niemeyer

Osnabrück/ Lotte
Das nennt man wohl " All-Gewinner-Strategie": Der Fachgroßhändler Kötter+ Siefker (k+ s) hat jetzt eine 152 Quadratmeter umfassende Fotovoltaikanlage auf dem Dach seines Hauptsitzes in Buren in Betrieb genommen, und alle Beteiligten sind überzeugt: Sie ist gut für die Umwelt, gut für die Firma, gut für ihre Kunden und damit für die Arbeitsplätze.

Seniorchef Bernhard Kötter war offenbar der Initiator der Innovation auf dem Firmendach. Zwar gehört er dem Solarenergie-Verein Osnabrück an, doch sind seine Motive eben auch betriebswirtschaftlicher Natur. Denn das 85 Jahre alte Familienunternehmen hat sich längst vom reinen Großhändler für Handwerksbetriebe in der Holz-, Kunststoff- und Metallbearbeitung zum Dienstleister gemausert, der künftig auch mit Solartechnik arbeiten will.

Mit seinem Vereinsvorsitzenden Prof. Klaus Kuhnke ist Kötter einig, dass dem Strom aus regenerativen Energien, allen voran aus Sonne, die Zukunft gehört. Und da k+ s die Zukunft gewinnen will, steigt die Firma - wie zuvor bei Systemen für den vorbeugenden Brandschutz - da nun richtig ein. Zu diesem Einstieg gehört aber nach der Unternehmensphilosophie, die Technik auch selbst einzusetzen. Dass das nebenbei auch noch die Energiekosten des Betriebes senkt, gilt als angenehmer Nebeneffekt.

Über Kuhnkes Kontakte hatte k+ s rasch ein kompetentes Team für die Ausführung seiner Pläne beisammen. Heiner Gerbracht von der Osnabrücker Energy Engineering übernahm die Projektkoordination; der Mettinger Paul Keßling brachte das architektonische Know-how der Iserlohner Alcoa Europe ein; der Ibbenbürener Elektrofachbe-trieb von Günter Schrameyer übernahm die Installation; und Frank Holtgrewe vom Energieversorger Stadtwerke war auch mit im Boot.

Stolz verkündeten alle Beteiligten beim Pressetermin - unmittelbar nach der Inbetriebnahme der Anlage - auf dem Bürener Firmendach, dass die Umsetzung gerade mal eine Woche gedauert habe, die eigentliche Installation sogar nur zwei Tage. Den Strombedarf von etwa fünf Einfamilienhäusern produziert die mit einer Spitzenleistung von 20 Kilowatt ausgestattete Anlage - und das nicht nur bei Sonnenschein.

Die Zähler drehen sich in der Teeküche

Insofern kam den Fachleuten das düstere Schmuddelwetter geradezu entgegen. Wie auf den Zählern der Transformatoren in der Teeküche zu erkennen war, produzierten die Solarelemente auf dem Dach dennoch fleißig. Mit 16000 Kilowattstunden im Jahr decken sie fast ein Zehntel des firmeneigenen Bedarfs.

Auf Arbeitsplätze vor Ort setzen die Chefinnen der dritten k+ s-Generation, Susanne Kötter und Hildegard Siefker. Wenn ihre Kunden, die Handwerksfachbetriebe, ins Solargeschäft einsteigen, können sie ihnen den entsprechenden Rundum-Service anbieten.

ÜBERS SCHMUDDELWETTER freuten sich (von links) Prof. Klaus Kuhnke, Frank Holtgrewe, Hildegard Siefker, Bernhard Kötter, Heiner Gerbracht, Paul Keßling, Stephan Beermann und Günter Schrameyer, weil ihre Anlage auch da zeigt, was sie kann.Fotos: Thomas Niemeyer

DIE CHEFINNEN Susanne Kötter (links) und Hildegard Siefker begrüßten die ersten Watt auf den Zählern der vier Transformatoren.
Autor:
Thomas Niemeyer


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